Mesut Özil unterstützt radikale Partei

Dass es in Deutschland ein Wahlgeheimnis gibt, davon hat Ex-Fußball-Weltmeister Mesut Özil (32) wohl noch nichts gehört. Öffentlich gab er nun nämlich bekannt, wem er bei den kommenden Bundestagswahlen seine Stimme geben wird. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, setzt seine Wahl noch ein oben drauf: Er wird nämlich die radikale Partei „Team Todenhöfer“ wählen. Todenhöfer, der mittlerweile schon 80 Jahre alt ist, saß früher einmal für die CDU im Bundestag und gilt inzwischen als echter Verschwörungstheoretiker mit harter rechter Gesinnung.


Ihm wird außerdem Antisemitismus und eine Nähe zum Islamismus sowie zu Autokraten und Diktatoren vorgeworfen.

Als Özil vor etwa drei Jahren mit Präsident Erdogan für die Kameras posierte und dafür heftige Kritik erntete, stand Todenhöfer hinter ihm. Nun will er dies auch zurückgeben. „Nun stehe ich hinter ihm. Am 26. September werde ich Team Todenhöfer wählen. Viel Erfolg“, schreibt der Sportler in den sozialen Medien. Die Partei wurde erst 2020 von Todenhöfer gegründet und steckt damit noch in den Kinderschuhen.

Todenhöfer selbst blickt auf eine lange politische Karriere in der CDU zurück, die stets von großer Sympathie für Diktatoren, Islamisten und andere Massenmörder geprägt war.

Schon 2012 interviewte er den syrischen Diktator Assad. Das Interview wurde damals von der ARD ausgestrahlt. Später wurden Mails von Todenhöfer veröffentlicht, in denen deutlich wurde, wie stark er sich mit dem blutrünstigen Regime in Damaskus identifizieren konnte.


Seine antiwestlich und antisemitisch eingestellten Anhänger füttert Todenhöfer regelmäßig auf Facebook mit hetzerischen Angriffen auf die USA und auch Israel. In einem Beitrag relativierte er sogar den Holocaust und machte damit eine Menge Menschen wütend auf ihn.

Das Mesut Özil jetzt diesen Mann wählt, dürfte ihn ebenfalls zahlreiche Sympathiepunkte seiner Fans kosten. Das allerdings scheint dem jungen Mann völlig egal zu sein.

3 Kommentare

  1. Alles richtig, Todenhöfer ist ein schlimmer Typ !
    Aber die Autorin dieses Artikels – Sarah Breitner hier – hat ja überhaupt keine Ahnung von der ganzen
    Wahl-Thematik über die sie berichtet.
    Sie schreibt wörtlich: „Dass es in Deutschland ein Wahlgeheimnis gibt, davon hat Ex-Fußball-Weltmeister Mesut Özil (32) wohl noch nichts gehört. Öffentlich gab er nun nämlich bekannt, wem er bei den kommenden Bundestagswahlen seine Stimme geben wird. “
    DAS iST NICHT SCHLIMM !!! Das ist nicht verboten !
    Dass es in Deutschland ein Wahlgeheimnis gibt, das bedeutet lediglich, dass Niemand gezwungen werden darf, dass er sagen muss, wen er wählt oder gewählt hat.
    Diese Aussage ist rein freiwillig !
    Man könnte von einer Autorin erwarten, dass sie mehr Kenntnis hat und nicht solchen Quatsch verbreitet.

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