Melania Trump spricht über die „Männlichkeit“ des US-Präsidenten

Weil er kleine Hände hat, soll Trump auch an anderen Körperpartien kurzgeraten sein. So und so ähnlich scherzen Viele über den US-Präsidenten. Völlig unerwartet macht nun die First Lady ihre Einschätzung dazu öffentlich. Tatsächlich muss sie es ja wissen.

Dieses kleine Detail aus Trumps Intimsphäre ist Teil der Biografie über Melania Trump (50). Das Buch namens „The Art of Her Deal: The Untold Story of Melania Trump“ (“Die Kunst ihres Deals: Die unerzählte Geschichte von Melania Trump“) wurde am Dienstag in den USA veröffentlicht. Der Titel ist eine Anspielung auf die Biografie über Donald Trump (75), die bereits 1987 im Handel erschien. Seine Lektüre hieß „The Art of the Deal“ und berichtete aus Trumps Leben, wie er mit Immobilienhandel zum Milliardär wurde.

Melanias Biografie ist der Versuch, ein differenziertes Bild von der First Lady zu zeichnen, so schreibt es die „FAZ“. Buch-Autorin Mary Jordan räumt in ihren Zeilen mit einigen Gerüchten auf. Unter anderem eben die Frage der Größe. In den 90er Jahren soll Melania sich dazu sehr deutlich geäußert haben.

 

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It is a great honor to serve the people of this incredible country. 🇺🇸 #InaugurationDay2017

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Als ein Bekannter über Trumps Bestückung scherzte, habe Melania ihr Wort erhoben und gesagt: „Komm schon – er ist ein richtiger Mann“. Damit wäre das also geklärt. Allerdings habe das Model an anderer Stelle auch erwähnt, wodurch ein „richtiger“ Mann sich für sie auszeichne: „So leben echte Männer“ soll sie nämlich über den Trump-Tower gesagt haben. Dieser sei „so schön“ und habe „so viel Klasse!“.

Ein anderes hartnäckiges Gerücht spielt auf die Ehe des ungleichen Paares an. Trump-Gegner stellen Melania oft als Gefangene im Weißen Haus dar. Dies treffe laut Jordan nicht zu. Demnach habe die First Lady sich gut in ihrer Rolle eingefunden. Oft habe sie eine andere Meinung als ihr mächtiger Gatte. Diese eigene Meinung würde er sogar schätzen und danach fragen. Nicht zuletzt setze Melania auch selbst immer wieder Statements, die dem US-Präsidenten widersprechen. Dies sei allerdings nicht unbedingt ein Zeichen für mangelnden Zusammenhalt.

Vielmehr erreiche die First Lady eine andere Zielgruppe als ihr Mann oder könne sogar helfen, einen politischen Richtungswechsel zu rechtfertigen, ohne dass Trump seinen Gegnern recht-geben müsse. Man könnte fast ein abgekartetes Spiel vermuten, wenn Melania und Donald Trump gegensätzliche Botschaften in die Welt setzen – immer mit dem Ziel, möglichst viele Wähler zu erreichen.