Meghan Markle nicht mehr erwünscht in London

Herzogin Meghan muss nach London reisen, um ihre letzten Termine als Royal wahrzunehmen. Erwünscht ist sie hier aber nicht. Immerhin ist es das erste Mal, dass sie nach der Verkündung ihres Rückzuges aus dem Königshaus öffentlich in London auftritt. Kein leichter Gang. Doch was könnte sie hier erwarten? Das weiß Royal-Reporter Arndt Striegler.

„Die Stimmung ist kühl und tendenziell Anti-Meghan. Was die Öffentlichkeit der Herzogin übel nimmt ist die Art und Weise, mit der sie sich aus dem Königshaus zurückgezogen hat und, dass sie der Queen in den Rücken gefallen ist. Selbst Menschen, die ihr vorher sehr wohlwollend gegenüber gestanden haben, sagen zum Teil: „I don’t care about her anymore“, „Sie ist mir egal.“


Auch die Presse sieht Meghan als Grund für den „Megxit“ und ist immer hart mit ihr ins Gericht gegangen. Ein Grund bei ihren kommenden Auftritten nervös zu sein? „Meghan ist eine intelligente Frau, die weiß, wie die Stimmung in Großbritannien gerade ist. Sie dürfte in der Tat nervös sein, denn sie wird bei ihren Terminen definitiv mit der Öffentlichkeit konfrontiert werden. Obwohl die Briten eher ein reserviertes Verhalten an den Tag legen, sind Buhrufe, Transparente mit unschönen Aufschriften und sonstige Unmutsbekundungen meiner Meinung nach durchaus möglich. Wenn dem so sein sollte, wird Meghan die Kritik sehr treffen“, meint Striegler.

Auch der Empfang der anderen Royals, zum Beispiel von William und Kate, dürfte Meghan gegenüber doch eher kühl ausfallen wie Striegler vermutet: „Ich glaube, Meghan wird merklich kühl von den anderen Royals empfangen. Man hat ihr nicht verziehen, dass sie die Queen enttäuscht hat und wie einfach das Handtuch geworfen hat, nur, weil es in Großbritannien für sie etwas schwierig wurde. Teestunden mit Prinz William und Herzogin Catherine dürften auch der Vergangenheit angehören. Von der Herzogin von Cornwall erwarte ich, dass sie sich um Meghan bemühen wird. Sie weiß, wie es ist, plötzlich Außenseiterin zu sein. Die beiden Frauen verbindet eine enge Freundschaft.“


Söhnchen Archie wird seine Eltern übrigens nicht mit nach London begleiten. Es wird vermutet, dass die Queen überaus traurig sei, ihren jüngsten Urenkel nicht sehen zu dürfen. Striegler jedoch hält die Idee, Archie in Kanada zu lassen, für äußerst fürsorglich: „Meine Meinung ist: Hochachtung für Meghan – und Harry – für diese Entscheidung. Wenn Meghan wirklich derart kaltschnäuzig und abgeklärt wäre, wie man ihr unterstellt, würde sie Archie mit nach London bringen. Denn was ist das Beste, was sie in der angespannten Lage tun könnten? Archie auf den Arm nehmen und knuddeln. Dann würde die Anti-Meghan-Stimmung schnell verstummen. Macht sie aber nicht, sondern setzt das Wohl des Kindes an erste Stelle und erspart ihm den langen Flug.
Man darf gespannt sein wie der letzte öffentliche Auftritt Meghans als Royal wirklich werden wird.