Mega-Rockstar ist tot

Er war Gründungsmitglied der Hard-Rock-Band „Mountain“ und stand gemeinsam mit ihr 1969 auf der legendären Bühne Woodstock. Nun ist Rock-Sänger Leslie West tot. Er starb am vergangenen Mittwoch an den Folgen eines Herzinfarktes, den er nur zwei Tage vor seinem Tod erlitt.

Seinen Tod bestätigte sein Bruder Larry West Weinstein gegenüber dem weltberühmten Musikmagazin „Rolling Stones“. In seiner Stellungnahme ließ Weinstein verlauten, dass sein Bruder nahe der Stadt Daytona im US-Bundesstaat Florida verstarb, nachdem er nach seinem Herzinfarkt in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. In den darauf folgenden zwei Tagen erlangte er das Bewusstsein nicht mehr wieder.

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Leslie West war ein Zeitgenosse von Eric Clapton und Jimi Hendrix. Er gründete „Mountain“ 1969 gemeinsam mit Felix Pappalardi (1939-1983), Steve Knight (1935-2013) und Corky Laing (72). Die Gruppe feierte ihren Durchbruch auf dem legendären Woodstock-Festival noch im selben Jahr. Über die folgenden Jahrzehnte formierten sich Mountain immer wieder neu. Für viele Fans der Szene galt die Band als die überhaupt erste Hard-Rock-Band weltweit.

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Besonders in Erinnerung bleiben wird für immer ihr Stück „Mississippi Queen“, das 1970 auf dem Debütalbum von Mountain, „Climbing!“, erschien. Der Song war bis heute ein Teil unzähliger Soundtracks sowie der Zeichentrickserie „Die Simpsons“. Auch im Spiel „Guitar Hero III“ konnten die Gitarrensounds des Songs von den Spielern nachgeahmt werden.

Leslie West war Vollblutmusiker. Doch gesundheitlich hatte er es nicht immer leicht. Erst 2011 musste ihm aufgrund seiner Diabeteserkrankung ein Teil seines rechten Beines amputiert werden. Trotzdem biss er sich immer weiter durch. Zeit seines Lebens arbeitete er mit vielen anderen, weltberühmten Künstlern zusammen. Darunter auch „The Who“ und Ozzy Osbourne.

Leslie West wird seinen Fans und seiner Familie für immer in schöner Erinnerung bleiben.

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