Mega-Rapper warnt vor neuer IN-Droge

Er ist bekannt für seine flotten Raps und seinen unvergleichlichen Lifestyle. Umso mehr wundert es jetzt, dass Capital Bra einen vernünftigen Appell an seine Fans richtet. Denn er schämt sich für seine Sucht und das er in insgesamt 16 Songs dafür „geworben“ hat. Worum es geht? Um das rezeptpflichtige Schmerzmittel Tilidin.

Der 25-jährige nahm das Mittel zum ersten Mal mit gerade einmal 15 Jahren und war im Anschluss jahrelang süchtig nach der betäubenden und euphorisierenden Droge.

Weil sich die Tilidin-Verschreibungen seit dem Jahr 2017 um das 30-fache gesteigert haben und dies in direktem Zusammenhang mit seinen Liedern und auch denen von anderen Musikern, zusammenhängen könnte, sprach der junge Familienvater nun in einem Interview mit „STRG_F“ über die Sucht und warum man sie nicht einmal ausprobieren sollte.

Wie Bra sagt, wurde der Konsum von Tilidin am schlimmsten, je erfolgreicher er wurde: „Bei mir war es so, ich konnte ein bisschen vergessen, einen anderen Kopf haben, keine Probleme haben.“ Es habe ihm dabei geholfen, klarzukommen: „Weil alles ist zu viel, jeder macht Fotos.“

Heute jedoch schämt er sich für diesen Teil seiner Vergangenheit, wie er im Interview mehrmals betont. „Du sitzt dann da wie ein vercrackter Junkie“, so der Rapper. Vor allem der körperliche Entzug war hart, wie er erklärt: „Die ersten zwei Tage denkst du, es ist schlimm, aber dann wird es schlimm.“ Wenn man einen Monat durchhalte, habe man es geschafft.

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Auf locker bra 😊 #berlinlebt2

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Den Entzug schaffte er vor allen Dingen für seine Kinder. „Ich wollte meine Kinder auch vom Kindergarten abholen. Ich wollte nicht mehr benebelt sein oder was auch immer“, erzählt er.

Mit einem ernstgemeinten Appell richtet er sich deswegen während des Interview auch an seine vielen Fans: „Es ist auf jeden Fall nichts cooles, macht es auf jeden Fall nicht nach!“ Außerdem nehme er sich vor, in Zukunft weniger über Drogen zu rappen. „Glaub mir, ich schäme mich“, macht er deutlich.