Mega-Musiker stirbt dramatischen Tod

Eigentlich war er schon auf dem Weg der Besserung: Doch am Ende starb der beliebte Musiker Ty doch noch an seiner dramatischen Covid-19-Erkrankung. Wie die britische „Daily Mail“ jüngst berichtet hatte, sei der 47-jährige mit dem neuartigen Coronavirus infiziert gewesen und nach nicht näher bekannten Komplikationen daran auch verstorben.

Nach dem er mit gängigen Symptomen einer Coronainfektion in eine Klinik eingeliefert worden war, wurde er in Folge in ein künstliches Koma versetzt und auf der Intensivstation engmaschig medizinisch behandelt und betreut. Durch die künstliche Beatmung habe sich sein Zustand auch erst einmal schnell verbessert. Er war sogar so weit wieder genesen, dass er von der Intensivstation auf eine normale Station verlegt werden konnte. „Es geht ihm viel besser“, war Ende April noch auf einer Spendenseite des Rappers über seinen Zustand zu lesen. Erstmalig konnten seine Fans also aufatmen. Doch jetzt kam der Todes-Schock, der die Musikwelt zutiefst erschüttert. Ein Tod, mit dem niemand mehr gerechnet hatte.

2001 wurde Ty, der mit bürgerlichem Namen Ben Chijioke hieß, mit seinem Debütalbum „The Awkward“ weltweit bekannt. Mit seinem zweiten Album „Upwars“ wurde er 2004 sogar für den beliebten Mercury Prize nominiert. Im Anschluss veröffentlichte er drei weitere Alben. Das letzte 2018 mit dem Titel „A Work Of Heart“.

Der Rapstar arbeitete in seiner Karriere auch mit anderen bekannten Künstlern wie Soweto Kinch, De La Soul und Roots Manuva zusammen. Alle gemeinsam teilten sie die Liebe zur Musik.
Im Internet nehmen prominente Freunde und Kollegen jetzt herzzerreißenden Abschied von dem beliebten Musiker. „Für immer in meinem Herzen, Bruder … Ruh‘ jetzt, mein Mann … wir wurden mit deiner Größe gesegnet.“, trauert beispielsweise Blak Twang öffentlich um seinen Freund.

Ty war der Sohn nigerianischer Einwanderer und ist in London geboren und auch aufgewachsen.