Maxi Biewer beichtet illegales Verhalten

Maxi Biewer ist seit vielen Jahren die Wetterfee beim Privatsender RTL. Was sie sagt, entscheidet über die Kleiderwahl von Millionen Deutschen. Nun erzählt sie in einer MDR-Talkshow, zu welchen radikalen Mitteln sie zu Beginn ihrer Karriere griff. „Nachrichten fand ich immer zu negativ. Das Wetter fand ich blöd.“ Eigentlich nicht schlimm, denn ursprünglich war Biewers Wetterfee Dasein als 14-tägige Urlaubsvertretung angesetzt. Dabei blieb es aber nicht. Ohne große meteorologische Kenntnisse wurde sie nämlich nach dieser Zeit ins kalte Wasser geworfen und erfuhr, dass die Urlaubsvertretung am Ende der zwei Wochen nicht enden sollte. Der Wahl-Kölnerin war schnell klar: Um über die kommenden Wetter zu berichten, musste sie zu radikalen Mitteln greifen.

„Damit ich etwas senden konnte, habe ich im Teletext von Sat.1 abgeschrieben, die Temperaturen ein bis zwei Grad rauf- oder runtergesetzt, damit niemand merkt, dass ich abgeschrieben habe.“ Eigentlich jedoch hatte RTL auch schon damals mit dem Deutschen Wetterdienst eine verlässliche Informationsquelle. „Die Faxe kamen gegen zwei Uhr morgens, oder sie kamen auch nicht“, erklärt Biewer in der Show. Da hieß es auch schon mal: Improvisation.

So richtig ins Thema Wetter wurde die Absolventin der Schauspielhochschule „Ernst Busch“ erst sechs Monate nach Beginn ihrer Karriere eingeführt. Davor hatte sie nach eigenen Angaben gar keine Ahnung davon, was genau all die Bewegungen auf den Tafeln überhaupt ausgesagt haben und wie man diese interpretieren könnte.

Nach nun 26 Jahren als Wetterfee ist sie auf dem Gebiet der Meteorologie jedoch ziemlich wasserfest. Wie sie auch verrät, ist ihr Job viel härter, als manche vielleicht denken. Morgens um zwei Uhr aufstehen um bereits um 3 Uhr im Studio zu sein, ist nicht immer witzig. „Ich verbringe mehr Nächte mit meinen Kollegen als mit meinem Mann“, erzählt die 54-jährige zu ihrem Lebenswandel.