Maskenpflicht: Was sollte ich beim Kauf oder Selbermachen beachten?

Auch mit verhülltem Mund und Nase muss man nicht gleich aussehen wie ein Zahnarzt. Doch welche Modelle sind erlaubt und worauf kommt es an?

Zunächst mal der wichtigste Unterschied: Wer sich selbst vor dem Coronavirus schützen möchte, braucht eine Maske mit FFP3- oder FFP2-Zertifzierung. Diese sind aber Mangelware und sollten daher nur von medizinischem Personal oder Risikogruppen genutzt werden.

Alle anderen Maskenmodelle dienen dazu, den eigenen feuchten Atem von der Umwelt fernzuhalten, schützen also Andere vor einer Tröpfcheninfektion, nicht jedoch den Träger. Genau diese Art der Mundbedeckung ist nun vielerorts Pflicht geworden, um die Infektionsrate weiterhin zu senken. Das heißt: Wir dürfen diese Masken auch selbst basteln oder nähen. Auch ein Halstuch oder sportliche Multifunktionstücher sind erlaubt. Wichtig: Sie sollen Mund und Nase bedecken und müssen hygienisch behandelt werden.

Auch viele Promis machen Werbung für Masken und zeigen, dass man dabei durchaus noch freundlich aussehen kann.

Wer eine Alternative zur Einwegmaske auf dem Gesicht trägt, sollte diese regelmäßig bei 60 Grad waschen, damit Viren und Bakterien die sich darauf festsetzen, getötet werden. Das heißt, die Maske sollte aus Baumwolle, Leinen oder Polyester bestehen, damit sie die Wäschegänge auch übersteht.

Die Maske darf hübsch sein und schicke oder kindgerechte Muster tragen. Wichtig ist aber, dass die Verzierung nicht die Funktion einschränkt oder dazu animiert, sich öfter ins Gesicht zu fassen. Das heißt konkret: Sie sollte nicht kratzen oder kitzeln und muss trotz Aufnähung und Barrierefunktion das Atmen ermöglichen.

Brillenträger brauchen eine Maske die auf der Haut über und um die Nase anliegt, damit keine Luftfeuchtigkeit nach oben austritt und die Gläser beschlagen. Wenn im oberen Bund ein dünner Draht eingenäht ist, lässt sich die Maske hervorragend an Nase und Gesichtsform anpassen. Auch eine spezielle Behandlung der Brillengläser kann helfen. Siehe Video „Maskenpflicht: Das solltest du wissen!“