Mark Zuckerberg verlor Privatvermögen bei Facebook-Crash

Am Montag fand ein großer Facebook-Blackout statt. Sieben Stunden lang standen Facebook, Instagram und WhatsApp still. Facebook-Boss Mark Zuckerberg verlor dabei sein Privatvermögen und zwar so viel, dass er auf der Liste der reichsten Menschen der Welt nach unten rutschte.

Die Internetwelt verschob sich am Montagabend auf Twitter. Dort spotteten Menschen über den größten Facebook-Ausfall seit es das Soziale Netzwerk gibt. Der britische Journalist Tom Barton rechnete anhand des Jahresumsatzes von Facebook herunter, wieviel das Unternehmen pro Sekunde verlor.

Seine ernüchternde Analyse: Pro Sekunde verlor Facebook am Montagabend 2.300 Euro, über den ganzen Blackout hinweg waren es demnach 68,6 Millionen Euro. Doch das sind nur die Umsätze durch das Tagesgeschäft mit Werbeanzeigen und Daten. Der Schaden, der weltweit in Unternehmen entstand, die sich auf Facebook verlassen, wird extrem viel höher geschätzt.

Auch auf der Börse machte der Konzern eine heftige Talfahrt von knapp fünf Prozent. Die schwarze Nacht für Facebook traf dessen Gründer Mark Zuckerberg auch privat. Denn der Milliardär verlor eine Menge Geld.

Nach Ermittlungen von Bloomberg schrumpfte das Privatvermögen von Zuckerberg am Montagabend um fast sieben Milliarden Dollar, was etwa fünf Prozent seines Reichtums entspricht.

Mit diesem massiven Verlust rutscht Zuckerberg auf der Liste der reichsten Menschen der Welt hinter Bill Gates. Der Microsoft-Gründer belegt mit 124 Milliarden Dollar nun Platz 4. Zuckerberg muss sich mit schlappen 121,6 Milliarden hinter Gates auf Platz 5 einreihen.

Noch immer ist unklar, warum Facebook, Instagram und WhatsApp so lange ausgefallen sind. Insider, die namentlich nicht genannt werden wollten, schlossen einen Hackerangriff aus, weil die Systeme zu verschieden seien.

Ob Facebook mehr weiß, ist unklar. Ob sie sich mit ihrer Taktik des Schweigens einen Gefallen tun, ebenfalls. Wenn Facebook keine Erreichbarkeit garantieren kann, wird das Konsequenzen haben. Werbepartner könnten abspringen und noch viel schlimmer: Nutzer könnten sich mit Alternativen wie Twitter anfreunden und Facebook dauerhaft den Rücken kehren. Das wäre dann der Super-GAU für Facebook und Mark Zuckerberg.

3 Kommentare

  1. Soll ich jetzt ein „crowdfund“ starten, damit er sein nächstes Abendessen bezahlen kann ?…..
    Und für all die „ armen Werbeabonnenten“ ebenfalls?
    Ich habe es auch nicht vermisst, ich spreche mit meiner Familie und Freunden persönlich!

  2. Dass sich Herr Zuckerberg, Gates und Konsorten nicht schämen, für ihren Egoismus des Geldhortens.
    Eigentlich müsste es weltweit gesetzlich geregelt sein, dass keine Person mehr als z.B. 5 Mrd. Dollar/Euro o.ä. besitzen dürfte. Der Rest müsste für Naturschutzprojekte, Entmüllung der Meere… zwangs-gespendet werden.

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