Mark Forster braucht besondere Hilfe

Seine Community kennt ihn eigentlich immer nur gut gelaunt und sorgenfrei. Umso mehr dürfte nun die Beichte erschrecken, mit der Forster aktuell an die Öffentlichkeit tritt. In dem Podcast „Breathe“ von seinem Musik-Kollegen Felix Jaehn nämlich, spricht Forster ganz detailliert über seine Musik und offenbart, dass er sich sogar ab und zu Hilfe bei einem Psychologen suche.

Ein in der Gesellschaft immer noch verpöntes Tabuthema, mit dem der „The Voice of Germany“-Juror damit endlich aufräumen möchte. Eigenen Angaben nach, bieten Forster die Songs, die er schreibt, eben auch die Möglichkeit zur Selbstreflexion. Er schreibt nur über Dinge, die ihn umtreiben. Und um hier oft ein wenig klarer sehen zu können, sucht er sich eben ab und an auch einmal professionelle Hilfe. Und die Arbeite einer systemischen Psychotherapie schätzt er in diesen Zeiten ungemein.


„Das hat für mich etwas, was ich total nachvollziehen kann. Dass jemand, der systematisch Fragen stellen kann, einen selber irgendwo hinführt, wo man alleine nicht hinkommt.“ Verwerflich findet Mark Forster diesen Schritt also nicht und ist damit sicher ein Vorbild für viele andere, die sich bislang nicht getraut haben so offen damit umzugehen.

Sein letztes Album veröffentliche Forster übrigens im vergangenen August. Es trägt den Namen „Musketiere“ und ist für ihn ein ganz besonderes. Das bestätigte er auch auf Instagram: „Schwer, in ein paar Zeilen hier zu fassen, was das für mich bedeutet. Es ist genau das Album, das ich machen wollte. Für mich persönlich bin ich sicher, dass es eins der Besondersten bleiben wird. Dass ich auch in 20 Jahren noch stolz darauf sein werde.“


So von seiner eigenen Musik zu sprechen ist sicher das Ziel eines jeden Künstlers – und es lässt auch ein kleines bisschen vermuten, dass Mark darin vermutlich noch einmal mehr Privates und Lebensveränderndes hineingepackt hat, als bei seinen Vorgängeralben. Vielleicht hat es ja auch etwas mit der Geburt seines Kindes in diesem Jahr zu tun.

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