Mann findet „Batman“ in seiner Garage

Nichts ahnend betrat Alex seine Garage, dann der große Schreck! Vor ihm hing ein fast menschengroßes Fledertier an der Decke, als wäre es zum Absprung bereit, auf das sportliches Motorrad im Hintergrund – wer denkt da nicht an Batman?

Bei dem schlafenden Geschöpf handelt es sich um einen Flughund. Die subtropischen Verwandten der Fledermaus können eine Flügelspannweite von 1,70 Meter erreichen. Sie könnten einen Menschen also durchaus umarmen. Nur Rumpf und Füße sind deutlich kleiner als wir. Von den Füßen bis zum Kopf oder umgekehrt bleiben Flughunde kleiner als ein halber Meter.

Dennoch postete der mutmaßliche Finder Alex das Bild auf Sozialen Netzwerken und schrieb dazu: „Wisst Ihr noch, als ich euch erzählt habe, dass es auf den Philippinen menschengroße Fledermäuse gibt? Sowas meinte ich!“

Das Bild vom „Schlafenden Batman“ verbreitete sich sofort viral. Natürlich kamen auch viele Rückfragen. Daraufhin erklärte Twitter-Alex, dass das Foto erstens nicht aktuell sei und zweitens sei die Formulierung „menschengroß“ natürlich nur auf die Flügelspannweite bezogen. Egal, das Foto ist trotzdem ziemlich beeindruckend!

Flughunde und Fledermäuse gehören beide zu den Fledertieren. Beide sind dämmerungs- oder nachtaktive Säugetiere. Während Fledermäuse weltweit anzutreffen sind und Winterschlaf halten, findet man Flughunde nur in warmen tropischen und subtropischen Gefilden, wo sie das ganze Jahr über aktiv sind.

Trotz ihrer respektablen Größe sind die Flughunde auf den Philippinen ganz freundliche Zeitgenossen. Sie sind nämlich Vegetarier und mögen es süß: Auf ihrem Speiseplan stehen Obst und Blüten bzw. deren Nektar und Pollen. Flughunde sind also ihrem Verhalten nach völlig ungefährlich für den Menschen. Anders sieht es übrigens aus, wenn man die Tiere isst. Der Verzehr von Fledertieren wird mit gefährlichen Infektionskrankheiten in Verbindung gebracht. 2020 wurde der Verkauf von Fledermäusen als Fleischmahlzeit mit der Covid-19-Pandemie in Zusammenhang  gebracht.