Lungenprobleme zwingen ehemaligen König ins Krankenhaus

Erst hieß es, er habe einen Schlaganfall. Dann wurde die Meldung korrigiert. Offenbar sind es nun Lungenprobleme, die König Konstantin von Griechenland zu schaffen machen.

Am Mittwochnachmittag wurde der 81-jährige Altroyal in ein Gesundheitszentrum in Peloponnes eingeliefert. Den Ärzten gelang es, seinen Zustand soweit zu verbessern, dass er in ein Privatkrankenhaus bei Athen verlegt werden konnte. Zunächst hieß es, der einstige König habe einen Schlaganfall erlitten.

Am Freitag ließ die Familie die Meldung korrigieren. Konstantin II. habe keinen Schlaganfall, sondern leide unter einem Lungenödem, einer sogenannten „Wasserlunge“.

Lungenödeme können sehr gefährlich werden. Oft müssen Patienten intubiert werden. Die Sterblichkeit ist dann sehr hoch. Zum Glück scheint das bei König Konstantin nicht der Fall. „Seine Majestät ist in einem stabilen Zustand und bei guter Laune“, ließ der Sprecher der Familie mitteilen. Angeblich ginge es dem Ex-König sogar so gut, dass er das Krankenhaus in wenigen Tagen wieder verlassen dürfe.

Gerüchte über einen Schlaganfall bei Konstantin gab es schon einmal. 2016 berichten die Medien Ähnliches. Auch damals dementierte die Familie. Drei Jahre später soll Konstantin einen Herzinfarkt erlitten haben. Auch das bestritt seine Familie. Eines ist sicher: Gesund ist der Mann von Alt-Königin Sofia nicht. Seit einigen Jahren sieht man ihn nur noch im Rollstuhl.

Konstantin II. war der letzte König von Griechenland. Den Thron besetzte er allerdings nur bis 1973. Dann nämlich wurde die Monarchie in Griechenland offiziell abgeschafft. Die Königsfamilie wurde enteignet und musste sogar ins Exil flüchten. Konstantin II. wehrte sich vor Gericht gegen die Enteignung und erhielt eine Entschädigung in Millionenhöhe. 2013 kehrte die Familie nach Griechenland zurück. Sie leben jedoch weitestgehend zurückgezogen. Insbesondere seit Konstantins Gesundheitszustand sich verschlechterte, wurde es ruhig um die griechischen Royals.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.