Lindenstraßen-Star macht sich Sorgen um die Zukunft

Zum Ende des Jahre läuft die beliebteste Daily-Soap des Deutschen Fernsehens aus. Panische Angst vor der Zukunft hat dabei Schauspielerin Marie-Luise Marjan (78)
Die Schauspielerin die den Fans als „Mutter Beimer“ bekannt ist, weiß nämlich nicht, wie es weitergeht, wenn sich das große Stück Fernsehgeschichte verabschiedet. Sie ist der festen Überzeugung, dass es für alle Darsteller, auch für sie, schwierig werden könnte, neue Rollen zu ergattern: „Es werden sich sicherlich noch viele umschauen, wie schwierig es künftig werden wird, Arbeit zu finden. Denn wir haben alle einen Stempel ´Lindenstraßen-Schauspieler´“, erklärt das TV-Urgestein gegenüber der „Bild“-Zeitung.

Sie weiß aber, dass sie mit die einzige sein wird, die keine riesigen finanziellen Probleme haben wird. Immerhin hat sie nach eigenen Angaben immer fleißig in die Rentenkasse einbezahlt. Ein Umstand, der sich jetzt bezahlbar macht.


Marjan erklärt im Interview, dass der 18. Dezember der letzte Drehtag für die Lindenstraße sei. Erst wenige Tage vorher möchte sich das gesamte Team der Soap bei einer Pressekonferenz von seinen Fans und der breiten Öffentlichkeit verabschieden.
Bereits über den Sommer hat die Lindenstraße, wie immer, Drehpause. In dieser Zeit rudert Marjan bereits auf zu neuen Ufern. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn sie wird auf einem Kreuzfahrtschiff, das seinen Weg ins schöne Island anpeilt, Lesungen abhalten. Auf diese Zeit freue sie sich ganz besonders. Und wer weiß, vielleicht ergibt sich dadurch auch noch der eine oder andere, zukunftsfähige Kontakt in die Branche.

Scherzhaft erklärt sie, dass sie sich durchaus auch eine Rolle beim „Traumschiff“ vorstellen könne. Aufgeben kommt für die rüstige Dame auf jedenfall nicht in die Tüte: „Else Kling stand ja auch noch mit 90 Jahren vor der Kamera, das will ich auch!“