Lilly Becker: Bittere Trennungsbeichte

Die Trennung von Boris und Lilly Becker war eine öffentliche Schlammschlacht. Doch nun beichtet Lilly Becker schmerzhaftes aus dieser Zeit und spricht erstmals öffentlich darüber, wie sehr sie wirklich gelitten hat.

Im Gespräch mit der „Bild“-Zeitung verriet sie nun, wie sie über Boris hinweggekommen ist und diese schlimme Zeit überstanden hat. „Es hat mich anderthalb Jahre gekostet, wieder auf den richtigen Weg zu kommen. Ich habe geweint, gelacht und gelernt, damit umzugehen.“, sagt die 43-Jährige und macht deutlich, wie heftig die Zeit für sie war. Allerdings habe sie aus dieser bitteren Erfahrung auch etwas sehr positives mitnehmen können: „Es war eine Lektion fürs Leben, doch es hat mich stärker gemacht“, erklärt die Mutter eines Sohnes.


Bei einem hat sie in dieser schweren Zeit besonderen Halt gefunden: Gott. „Ich habe mich einfach zurückgezogen und viel mit Gott gesprochen.“ Gläubig sei sie schon immer gewesen und so hat sie auch in dieser Zeit ihre Kraft bei ihm gefunden. Sogar eine Bibel hat sie bis heute neben ihrem Bett liegen. „Mit ihr in meinen Händen habe ich geweint und mit Gott gesprochen – ich hatte quasi eine Standleitung zu ihm. (…) Als ich wirklich am Boden war, aber nicht reden konnte, hatte ich meine Bibel.“ Das Lilly Becker so religiös ist wussten sicher nicht einmal ihre Fans bis jetzt.

Einen neuen Partner hat Lilly Becker nach eigenen Aussagen (noch) nicht an ihrer Seite. 14 Jahre waren sie und die Ex-Tennis-Legende ein Paar (neun davon verheiratet), bis sie 2018 überraschend ihre Trennung bekannt gaben. Eine lange Zeit, die sie nicht postwendend vergessen und den leeren Patz ersetzen möchte. „Was ich am meisten brauche, ist Ruhe – keinen Mann“, erklärt sie und nimmt sich damit das, was sie am meisten benötigt: Zeit. Ein hohes Gut, dass in dieser schnelllebigen Welt besonders selten geworden ist. Dies wird ihr in Kombination mit ihrem Glauben sicher weiterhin über die Trauer hinweg helfen.