Kritik an der Monarchie: Prinz Harry legt nochmal nach

Prinz Harry (36) teilte erneut mit Vorwürfen gegen seine Familie aus. Dieses Mal sprach er im Podcast von US-Schauspieler Dax Shepard (46) über seine Erlebnisse.

Zunächst einmal stellt Harry klar, wie befreiend das neue Leben in Montecito für ihn und Meghan ist. „Ich muss meinen Kopf nicht mehr neigen, und meine Schultern sind entspannt, was auch für Meghan gilt. Man kann sich freier bewegen“, erklärt der ausgewanderte Prinz und freut sich, dass er mit seinem Sohn auf dem Rücksitz Fahrrad fahren kann. Das sei in seinem alten Leben unvorstellbar gewesen.

In seiner Herkunftsfamilie bestehe eine „Spirale“ aus „genetischem Schmerz und Leid“, welche er habe durchbrechen müssen. „Es gibt viel genetischen Schmerz und Leiden, was weitergegeben wird. Also sollten wir als Eltern das Beste tun, was wir können, um zu versuchen zu sagen: ‘Weißt du was? Das ist mir passiert, ich werde sicherstellen, dass es dir nicht passiert.’“

Dabei deutet er an, dass „Schmerz und Leid“ Teil seiner royalen Erziehung waren. „Ich weiß, dass es mit seinen Eltern zu tun hat, das heißt, er hat mich so behandelt, wie er behandelt wurde“, sagt Harry über Prinz Charles (72).

Inzwischen habe er sich in Therapie begeben, um mit seiner Traurigkeit aber auch Wut und Frustration umzugehen. Nicht nur für sich selbst, sondern vor allem für seine Familie. „Denn wenn ich nicht weiß, damit umzugehen, wie zum Teufel werde ich meinem Sohn und meiner Tochter ein anständiger Vater sein können?“, sagt der 36-Jährige.

Schon als 20-Jähriger habe er aus dem royalen Leben ausbrechen wollen, weil er gesehen habe, „was es aus meiner Mutter gemacht hat“. Als Prinz in London habe er sich gefühlt wie im Zoo und in der „Truman Show“ – immer unter Beobachtung. „Das größte Problem für mich war, in diese Welt geboren zu werden und all das zu erben, ohne eine Wahl zu haben“, gesteht Harry.

Besonders heftig sind seine Worte über die Monarchie. Harry sagt: „Ich habe hinter die Fassade geschaut, ich habe das Geschäftsmodell erkannt und gesehen, wie die ganze Sache funktioniert und ich will nicht Teil davon sein.“

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