Kracher-Befragung mit Boris Johnson: Plötzlich singt er los

Fremdschäm-Alarm im Regierungsviertel! Briten-Premier Boris Johnson schockt sein Volk! Bei einer ernsten Befragung fängt das britische Staatsoberhaupt plötzlich an zu singen.

Zuerst rätselte die internationale Presse darüber, warum der deutsche Bundeskanzler im Schlabber-Pulli zum US-Präsidenten Joe Biden fliegt, dann setzte der britische Premierminister eins oben drauf.

Denn während Olaf Scholz mit Biden über die Ukraine-Krise sprach und der französische Präsident Emmanuel Macron mit Vladimir Putin verhandelte, sang Johnson plötzlich den Party-Hit „I Will Survive“ von Gloria Gaynor’s. Die Botschaft muss wohl sein: Man darf Politik nicht so ernst nehmen.

Der bizarre Moment ereignete sich im Gespräch mit Johnsons neuem Kommunikationschef Guto Harri. Jener befragte den Premierminister zur „Partygate“-Affäre. Konkret wollte Harri wissen: „Are you going to survive, Boris?“ („Wirst Du das überstehen, Boris?“). Darauf stimmte Johnson zum Refrain von „I Will Survive“ („Ich werde überleben“) an. Angeblich sangen die beiden dann gemeinsam weiter – gute Stimmung in London!

Harri ergänzte auch, dass 90 Prozent der Unterhaltung sehr ernst gewesen seien. Aber Boris Johnson sein „ein liebenswerter Charakter“ und habe eben „auch mal Spaß“.

Dass der britische Premierminister Spaß haben kann, ist weltweit bekannt. Genau das nämlicht ist Teil der „Partygate“-Affäre. Während ganz Großbritannien im Lockdown verharrte, soll die Regierung unter Johnson Partys abgehalten haben. Der Premier selbst habe seine Mitarbeiter ermutigt, „Dampf abzulassen“. Die Treffen fanden – wie strengstens verboten – in Innenräumen statt und es floss viel Alkohol.

Eine der Partys sei eine überraschende Geburtstagsparty gewesen, hieß es in Johnsons Verteidigung: „Er wurde gewissermaßen mit einem Kuchen überfallen“. Auch dieser Spruch machte Schlagzeilen.

Sogar international musste Johnson den ein oder anderen Spott einstecken. Putins Sprecher Dmitri Peskow bezeichnete Johnson als „völlig irre“ und auch in den USA stellte man fest, dass „Kuchen“ die Zusammenarbeit mit Großbritannien nicht gefährde.

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