Prinz Charles: Schlimmer Vorwurf im Palast

Es vergeht kaum eine Woche, in der das britische Königshaus nicht einen heftigen Skandal zu verbuchen hätte. Aktuell sorgt ausgerechnet ein enger Mitarbeiter von Prinz Charles für böse Schlagzeilen. Michael Fawcett nämlich, soll angeblich in einen Korruptionsskandal verwickelt sein.

Doch wieso?


Er soll dabei geholfen haben, einem saudischen Großspender einen Ehrentitel zu organisieren. Der Mann, um den es hier geht, heißt Mahfus Marai Mubarak und ist ein wirklich reicher Geschäftsmann. Er soll mindestens 1,75 Millionen Euro für Projekte der Prince’s Foundation gespendet haben und wurde dafür im November 2016 in einer privaten Zeremonie vom Thronfolger als CBE (Commander oft he Most Excellent Order oft he British Empire) ausgezeichnet.

Wie die britische „Mail on Sunday“ herausfand, soll Fawcett im Anschluss an die Zeremonie auch versprochen haben, dass Mahfus einen noch höheren Orden bekommen soll und darüber hinaus auch noch die britische Staatsangehörigkeit erhält.

Auf einem Schloss in Schottland, das im Besitz Prinz Charles ist, soll sogar ein Waldstück nach Mahfus benannt sein.

Doch was sagt Mahfus selbst zu den wirklich schweren Vorwürfen? Nicht viel! Stattdessen nimmt ein Sprecher des Mannes Stellung zu den nun aufkommenden Kritiken. Es heißt, der Großspender habe keinen Einfluss auf die Entscheidung genommen und auch keine Gegenleistung für seine großzügige Spende erwartet. Die Prince’s Foundation leitete nun eine Untersuchung ein und betonte, sie nehme die Vorwürfe sehr ernst. Auch Fawcett habe seine Unterstützung bei den Ermittlungen zugesichert.

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Für die Wohltätigkeitsorganisation ist es übrigens bereits der zweite schwere Vorwurf innerhalb kurzer Zeit. So räumte ein wichtiger Spendensammler erst kürzlich ein, 5 Prozent Kommission erhalten zu haben. Das sei, so betonte er ausdrücklich, ein normaler Vorgang im Rahmen der Organisation. Auch dies gilt es nun noch zu klären.

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