Königspalast wendet sich von Prinz Harry ab

In einer Video-Botschaft appellierten Prinz Harry und Herzogin Meghan an die US-Bürger, am 03. November wählen zu gehen. In England jedenfalls scheint man nicht wirklich glücklich über Harrys Aussagen zu sein. Harry betonte zwar, dass er nicht wählen dürfe und dass er dies auch noch nie getan habe, Meghan jedoch sagt: „Diese Wahl ist besonders wichtig.“ Das lässt irgendwie auch erahnen, wie sie zu dem aktuellen amerikanischen Präsidenten, Donald Trump, steht. Mitglieder der royalen Familie dürfen übrigens nicht wählen, weil sie sich laut Protokoll nicht politisch zeigen dürfen. Sie erfüllen rein repräsentative Aufgaben.

Der Palast lässt angesichts der Aussagen verlauten, dass man sich zu dieser Botschaft nicht äußern werde, aber dennoch ist die Haltung klar: Man distanziert sich von Harry und seinen Handlungen: „Der Herzog ist kein arbeitendes Mitglied der Königsfamilie und alle Kommentare, die er abgibt, erfolgen aus persönlichem Antrieb.“


Und obwohl man sich mit so einer Aussage um die Wahrung des Scheins bemüht, ist die Message klar: Man hat keine Handhabe mehr über Harry und seine Entscheidungen. Es ist das erste Mal, dass sich der Palast seit dem Umzug von Harry und Meghan nach Los Angeles über den Prinzen und seine Handlungen äußert. Dies hat in der Vergangenheit weder positiv noch negativ stattgefunden. Auch das lässt Rückschlüsse über die Meinung der Royals zu Harrys Entscheidung zu.


Doch noch eine Aussage von Harry macht stutzig: „Bei dieser Wahl werde ich nicht in der Lage sein, hier in Amerika zu wählen.“ Bei dieser Wahl? Was meint er damit? Strebt er vielleicht an, die amerikanische Staatsbürgerschaft zu erlangen und wird er damit Großbritannien und seiner Vergangenheit endgültig den Rücken kehren? Wählen zu dürfen, wäre für den Bruder von Prinz William (38) jedenfalls eine Premiere. Doch sicher hat er mit Ehefrau Meghan eine gute Beraterin an seiner Seite. Bleibt abzuwarten, welche Entscheidungen der jüngste Sohn von Lady Di in Zukunft noch so trifft.