König bricht mit eigenem Vater

Der spanische König Felipe VI. hat mitgeteilt, dass er nun auch offiziell den Kontakt zu seinem Vater, dem ehemaligen Monarchen Juan Carlos, abbrechen möchte. Zudem gab er bekannt, dass er auf sein Erbe verzichtet.
2014 legte der ehemalige König Juan Carlos sein Amt wegen diverser Skandale nieder. So soll er zum Beispiel an einer umstrittenen Elefantenjagd teilgenommen und vermutlich auch mehrere Seitensprünge gehabt haben. 2019 zog sich Juan Carlos schließlich ganz aus der Öffentlichkeit zurück.


Nun kommen erneut Vorwürfe gegen Felipes Vater auf. Berichten zufolge soll Juan Carlos im Jahr 2008 über ein Schweizer Konto 100 Millionen Dollar vom saudiarabischen Königshaus empfangen haben. Dieses Konto sei im Namen einer Stiftung mit Sitz in Panama geführt worden. Der Begünstigte dieser Stiftung war Juan Carlos.

Nach den nun erneut aufkommenden Skandal-Berichten um Juan Carlos zieht König Felipe jetzt endlich seine Konsequenzen – er bricht alle Verbindungen zu seinem Vater ab. „Die Krone muss die Würde der Institution gewährleisten, ihr Ansehen bewahren und ein integeres, ehrliches und transparentes Verhalten haben“, heißt es aus dem spanischen Palast. „Denn nur so verdient sie sich die moralische Autorität, die sie für die Ausübung ihrer Funktionen benötigt.“

Bereits 2015 stellte König Felipe seine Konsequenz in der Verantwortung für den guten Ruf des Spanischen Königshauses unter Beweis, als er seiner Schwester Cristina aufgrund ihrer Skandale den Adelstitel entzog.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

La Casa del Rey ha anunciado este domingo que Felipe VI ha renunciado a la herencia de Don Juan Carlos "que personalmente le pudiera corresponder" y ha avanzado también que el Rey 'emérito' deja de percibir la asignación que tiene fijada en los Presupuestos de la Casa de S.M. el Rey. Felipe VI ha renunciado también "a cualquier activo, inversión o estructura financiera cuyo origen, características o finalidad puedan no estar en consonancia con la legalidad o con los criterios de rectitud e integridad que rigen su actividad institucional y privada y que deben informar la actividad de la Corona", añade. El Palacio de la Zarzuela ha emitido este comunicado a raíz de las informaciones publicadas por varios medios respecto a que Felipe VI aparece como beneficiario de dos fundaciones llamadas "Zagatka" y "Lucum". Puedes leer la noticia completa en el link de la bio: https://bit.ly/2xIlyf9 #CasaReal #ReyEmérito #JuanCarlos #FelipeVI #Zarzuela

Ein Beitrag geteilt von elEconomista (@eleconomistaes) am


Felipe gibt in einer offiziellen Erklärung an, dass er als künftiger Erbe auf alle Dinge, „deren Ursprung, Eigenschaften oder Zweck nicht im Einklang mit der Legalität stehen könnten“ verzichtet. Offenbar möchte König Felipe in keinerlei Verbindung zu den kriminellen Aktivitäten des ehemaligen Monarchen gebracht werden. Eine Tatsache, die besonders dem spanischen Volk und auch Felipes übriger Familie gefallen dürfte.

Das könnte Sie auch interessieren: