Kobe Bryant: Das geschah im Todes-Helikopter vor dem Crash

Am 26. Januar stürzte Supersportler Kobe Bryant gemeinsam mit seiner Tochter bei einem Helikopterflug nahe Los Angeles ab. Die Bryants und sieben weitere Insassen starben. Ermittler fanden nun heraus, dass der Pilot vor dem Unglück offenbar Steig- und Sinkflug verwechselt hatte.

Es sieht alles danach aus, als habe der Pilot Ara Zobayan im dichten Nebel völlig die Orientierung verloren. Dies habe schließlich zu einem fatalen Steuerungsfehler geführt, der für alle Beteiligten tödliche endete – darunter die NBA-Legende Kobe Bryant (41) und seine Tochter Gianna (14).

 

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Dies geht aus einem Untersuchungsbericht hervor, den das National Transportation Safety Board (die US-Behörde für Transportsicherheit) nun veröffentlichte. Die Experten kamen zu dem Ergebnis, dass Pilot Zobayan in den letzten Minuten des Todesflugs Steig- und Sinkflug verwechselte und deshalb direkt in die Kollision flog.

Demnach sei dem Piloten im dichten Nebel nicht mehr ersichtlich gewesen, ob die Nase des Helikopters gerade nach oben oder nach unten zeigte. Vermutlich wollte Zobayan nach oben fliegen, um über dem Nebel eine bessere Sicht zu erhalten. Tatsächlich steuerte er die Maschine aber Richtung Boden. Dort jedoch ragten Berghänge in die Höhe. Schließlich krachte der Helikopter mit 300 km/h in das Gelände. Die Maschine wurde bei der Kollision völlig zerstört und ging in Flammen auf. Kobe Bryant und und alle anderen Insassen konnten nur noch tot geborgen werden.

 

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Wenngleich dieser Unfallhergang der Ursache „menschliches Versagen“ zugeschrieben werden muss, gehen die Ermittler von einem tragischen Unglück aus. Zobayan wusste eigentlich was er tat. Er galt als erfahrener Pilot und war nüchtern. Aufgrund der Autopsie konnten Alkohol- und Drogeneinfluss ausgeschlossen werden.

Fraglich allerdings ist, ob der Flug überhaupt hätte stattfinden dürfen. Die Polizeistaffel vor Ort flog nicht am 26. Januar. Diese hatte nach dem Unfall mitgeteilt: „Die Wetter-Situation war unterhalb unserer Minimal-Standards für das Fliegen“. Die Witwe Vanessa Bryant soll Klage gegen den Betreiber „Island Express Helikopters“ eingereicht haben.