Knackis von Jammer-Diva genervt

Fast zwei Wochen sitzt ein berühmter Häftling in einer der härtesten und strengsten Haftanstalten in Großbritannien, “angekommen” ist er in seinem neuen Zuhause allerdings nicht.

Bekannt für seine Vorliebe für kubanische Zigarren, edle Weine und vornehme Restaurants –  beklagt sich er über das schlechte Essen im Wandsworth-Gefängnis im Südwesten Londons – nachdem ihm Corned Beef als erste Mahlzeit hinter Gittern serviert wurde. Auch die winzigen Portionen sind Tennis-Champion Boris Becker eine Beschwerde wert.

Die Umstellung von seinem bisherigen Leben fällt Becker extrem schwer. Er hat ein Taschengeld von nur 10 Pfund pro Woche und erzählte seinen Freunden, dass er seine Mahlzeiten durch den Kauf von Schokolade, Keksen und Bananen in der Gefängniskantine “aufstockt”.

Der 54-jährige Becker, dessen Lieblingsessen normalerweise Filetsteak und Hummer „Surf and Turf“ ist, wird in einer sechs Quadratmeter großen Zelle festgehalten und ist jeden Abend von 20 Uhr bis 7 Uhr morgens am nächsten Tag eingesperrt.

Ein Insider sagte der britischen Zeitung “The Sun”: „Er macht eine harte Zeit durch, und das Schlimmste von allem ist das Essen. Er kann nicht glauben, wie schlecht es ist und wie klein die Portionen sind. Eine seiner ersten Mahlzeiten war Corned Beef, das nicht gut war.”

Becker wurde gesagt, dass er seine Einzelzelle behalten wird, im Gegensatz zu den meisten anderen Insassen, die sich eine Zelle teilen müssen, und dass er wahrscheinlich in den nächsten Wochen in ein einfacheres Gefängnis verlegt wird. Doch nicht nur das, geht den anderen Häftlingen mächtig auf die Nerven.

Der ehemalige Wimbledon-Champion beschwert sich auch wegen des „ständigen Lärms“ in der Nacht und des strengen Gestanks im zu schlafen. Becker sei auch schockiert über den Mangel an Hygiene im Gefängnis, weil es so überfüllt ist. So soll Becker am vergangenen Wochenende nicht duschen können. Das ist den 1.400 Insassen nur zweimal in der Woche erlaubt.

Beckers Diven-Verhalten geht den anderen Häftlingen auf die Nerven. „Aber er wird sich daran gewöhnen müsse”, so die interne Quelle. 

Boris Becker wurde in der vergangenen Woche zu  30 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er 2,5 Millionen Pfund versteckt hatte, nachdem er für bankrott erklärt worden war.

Am Freitag hatte er zum ersten Mal Besuch, als seine Freundin Lilian de Carvalho Monteiro eintraf. Sie brachte ihm unter anderem Kleidung in einer Puma-Tasche. 

Becker, wird  voraussichtlich nur 15 Monate von seiner Haftstrafe ableisten müssen und könnte nach seiner Entlassung aus Großbritannien abgeschoben werden.

Ein Kommentar

  1. Ach der Arme..
    Er ist im Gefängnis und hat dort behandelt zu werden wie jeder Andere auch.
    Willkommen im realen Leben, Hr. Becker.
    Um sein Verhalten vor dem Umzug in den Knast gebührend zu würdigen sollte er entsprechend seines „Bankrott“ unterstützt werden, also ggf. Schikane, Willkür und nur der unglaublich hohe finanzielle Spielraum den Hartz 4 jedem anderen zugesteht, nicht mehr und nicht weniger.
    Nach wie vor werden diese „Promis“ besser behandelt als jeder Andere, gem. dem Grundsatz – vor dem Gesetz sind alle gleich aber einige gleicher.

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