Kind von berühmter Schauspielerin wurde entführt

Die Vorstellung, dass das eigene Kind entführt wird, ist der Horror für jede Mutter. Doch genau aus dieser Vorstellung wurde für die Schauspielerin Josephine Gillan jetzt bittere Realität.

Die britische „Game of Thrones“-Darstellerin behauptet aktuell sogar das ihr Baby vom israelischen Sozialdienst entführt wurde, während es bei Freunden der Schauspielerin in Obhut war.

Vor gut neun Monaten zog die Britin schwanger nach Israel. Töchterchen Gloria wurde dort geboren. Mit gerade einmal fünf Monaten ließ ihre Mutter sie jedoch alleine bei Freunden um zurück nach England zu gehen. Dort unterzog sich die 31-jährige einer Behandlung wegen postnataler Depressionen.

Das die israelischen Behörden einschritten ist in der langen Zeit, die Josephine ihre Tochter alleine gelassen hat, begründet. Jetzt jedenfalls ist die Kleine erst einmal weg. „Ich habe keine Ahnung wo sie jetzt ist“, erklärt Gillan auf „Gofundme“, wo sie derzeitig Spenden für einen Anwalt sammelt. „Ich darf sie nicht sehen und auch keinen Kontakt mit ihr haben“, erzählt sie weiter.

Auf die Frage, weshalb Josephine überhaupt nach Israel gezogen ist, hat die britische „Daily Mail“ eine Antwort. Der Grund sei eine Auseinandersetzung mit den britischen Sozialbehörden gewesen. Denn bereits vor der Geburt soll Gillan Angst gehabt haben, dass man ihr das Kind wegnehmen könnte. Offenbar stand sie also schon unter Beobachtung des englischen Sozialdienstes. Wieso dies so ist, dass verriet die ehemalige Prostituierte aber nicht.

Eine Gerichtsverhandlung ist für Sonntag, den 18. August angesetzt. Aktuell lebt die kleine Gloria nach ihrer „Entführung“ bei einer Pflegefamilie, die sich hoffentlich aufopferungsvoll um das kleine Mädchen kümmert.