Kim Kardashian legt sich mit Instagram an

Reality-Star und Mode-Ikone Kim Kardashian will wegen Falschinformationen in sozialen Netzwerken wie Instagram und Facebook in Streik treten. Unter dem Hashtag #StopHateForProfit kündigt die 39-Jährige an, ihre Social Media Konten einfrieren zu lassen. Zudem rief sie ihre Follower auf, dies ebenfalls zu tun.

„Ich finde es toll, dass ich über Instagram und Facebook direkt mit euch in Kontakt treten kann, aber ich kann nicht zusehen, wie diese Plattformen weiterhin die Verbreitung von Hass, Propaganda und Fehlinformationen ermöglichen – geschaffen von Gruppen, die spalten und Amerika auseinandertreiben wollen“, schrieb Kardashian ihren 188 Millionen Instagram-Abonnenten.

Falsche Informationen hätten laut der 4-fachen Mutter einen großen Einfluss auf die US-Wahlen und würden so die wichtige Demokratie des Landes untertraben.

Schon seit 2016, dem Jahr in dem Donald Trump Präsident wurde, wird in den USA über das Thema Wahlbeeinflussung gesprochen. Immer wieder verbreiten sich dabei falsche Geschichten viral, die Politikern oder Gruppen schaden sollen und damit die US-Gesellschaft weiter spalten könnten. Facebook, zu dem auch Instagram gehört, hat nun angekündigt dem Ganzen entgegenzuwirken.

Ende Juli hatte Facebook bereits einen Eintrag von US-Präsident Donald Trump mit einem Informationshinweis versehen. Trump hatte in dem Posting mit Blick auf die US-Präsidentschaftswahlen im November geschrieben, dass eine Briefwahl „zur korruptesten Wahl in der Geschichte unserer Nation führen wird“. Das Online-Netzwerk löschte den Eintrag zwar nicht, fügte aber einen Hinweis hinzu, auf dem stand: „Holen Sie sich für Ihre Stimmabgabe offizielle Informationen bei der US-Wahl 2020″. In dem Hinweis veröffentlichte Facebook auch einen Link zur offiziellen Regierungs-Internetseite USA.gov

 

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Hiermit untergrub Facebook offiziell die Glaubwürdigkeit von Trump. Und das ist etwas, das Kim Kardashian offenbar gar nicht ausstehen kann.

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