„Kill Bill“-Star stirbt in Folge von Corona-Erkrankung

Das Publikum war fasziniert von diesen Kampfkünsten. Unbesiegbar auf der Leinwand! Nun schlug aber auch hier Covid-19 zu. Der Meister aller Kampfkünste und weltberühmte Schauspieler Sonny Chiba ist der Krankheit erlegen. Er wurde 82 Jahre alt.

Weltweit bekannt war Shinichi „Sonny“ Chiba für seine Rollen in „Kill Bill“ und „The Fast and the Furious: Tokyo Drift“. Dabei waren diese zwei Filme nur ein Bruchteil der Karriere des japanischen Schauspielers. Rund 50 Jahre lang bereicherte Chiba Film- und Fernsehproduktionen mit seinen umfangreichen Kampfkünsten. Am 19. August 2021 ist er gestorben. Das bestätigte sein Agent und Manager gegenüber dem „Variety“-Magazin.

Als Chiba selbst nicht mehr kämpfte, choreografierte er Kampfszenen anderer Schauspieler mit seinen Martial-Arts-Kenntnissen. Auch der Beginn seiner Karriere war durch Chibas Kampfsport-Künste geprägt. Seine Schauspielkarriere begann 1960 in Japan. Sein erster großer Film erschien dort 1973, der Nächste Streifen mit dem damals 35-jährigen Kampfprofi schaffte es sogar bis nach Amerika. Doch wegen extremer Gewaltszenen erhielt der Streifen namens „The Street Fighter“ dort ein X-Rating. Genau das erregte die Aufmerksamkeit von Quentin Tarantino – obwohl dieser, 1963 geboren, den Film damals noch gar nicht hätte sehen dürfen.

Knapp 30 Jahre später engagierte der inzwischen zum Regisseur gewordene Tarantino seinen Helden aus Japan. Aus der Zusammenarbeit entstand der Rache-Epos „Kill Bill“ und es sollte einer der größten Erfolge für beide werden.

Für Chiba ging es mit zahlreichen japanischen und internationalen Filmen weiter. Darunter „The Bullet Train,“ „The Storm Riders“, „Doberman Cop“ und „Shogun’s Samurai“. Eine seiner letzten international bekannten Rollen war die des Yakuza-Bosses Kamata in „The Fast and the Furious: Tokyo Drift” im Jahr 2006 – da war der Material-Arts-Künstler schon fast 70 Jahre alt.

Während seiner gesamten Karriere war Chipa an der Produktion von mehr als 200 Filmen beteiligt.

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