Kidnapping-Drama um Prince Charles

Seit seiner Geburt steht Prinz Charles im Fokus der Öffentlichkeit. Und als Thronfolger genießt er deswegen noch einmal mehr Schutz als andere Royals. Das allerdings konnte nicht verhindern, dass er in den 1960er Jahren einmal fast entführt worden wäre.

Was sich nach einem schlechten Scherz anhört, ist auch fünf Jahrzehnte nach der unsagbaren Tat noch ein echter Schock für den Vater der Prinzen William und Harry.


Damals nämlich soll eine Gruppe von mehreren Studentinnen geplant haben, den Thronfolger zu entführen und auf diesem Wege eine hohe Summe Lösegeld vom Buckingham Palast zu fordern. Das jedenfalls behaupten aktuell die beiden Autoren Richard Aldrich und Rory Cormac in ihrem neuen Buch „The Secret Royals: Spying and the Crown, from Victoria to Diana“.

Wie der britische Geheimdienst damals aussagte, sollen die Pläne der jungen Frauen derer professioneller Entführer „würdig gewesen“ sein. Zu der Zeit, in der sich das Drama ereignen sollte, studierte Charles gerade in Cambridge. „Laut Michael Varney, dem persönlichen Leibwächter des Prinzen, entging der Prinz ’nur um Haaresbreite‘ einer Katastrophe. Varney erfuhr durch den Polizeigeheimdienst, dass eine Gruppe von Studentinnen der Manchester University plante, Prinz Charles zu entführen und Lösegeld zu fordern“, behaupten die Autoren in dem Buch, das im kommenden Oktober erscheinen soll. „Schlimmer noch, in Cambridge gab es eine ‚fünfte Kolonne‘, da das Team aus Manchester eifrige und willige Komplizinnen von den Frauen des Girton College hatte. Gemeinsam wollten sie ‚ihren Coup‘ ohne ‚jede männliche Hilfe‘ durchziehen.“


In der sogenannten Rag Week im Jahr 1968 sollte sich die Entführung dann ereignen. Die unübersichtliche Gefahrenlage in dieser Woche, die durch feiernde Studenten in England gekennzeichnet ist, sollte den Entführerinnen den nötigen Vorteil verschaffen. Die Leibwächter von Charles konnten das ganze jedoch noch vor der Entführung zerschlagen, so dass der Thronfolger nicht zu schaden kam. Welch großes Glück!

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