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Kaum zu glauben: Michael Michalsky plant Beerdigung

Das auch Michael Michalsky einmal sterben wird, ist logisch. So wie eben einfach jeder von uns. Doch nicht jeder hat schon mit 54 Jahren seine eigene Beerdigung geplant – schon gar nicht, wenn man sich wie der Modedesigner eigentlich noch bester Gesundheit erfreuen darf. Im Interview mit dem Magazin GALA verriet der Vertraute von Heidi Klum jetzt aber, dass er sich bereits intensiv mit seinem Tod auseinandergesetzt habe. Hierzu gehört auch, dass bereits die Playlist für die Trauerfeier erstellt wurde. Ja, Sie haben richtig gehört! Musik ist immerhin wichtig!

„Ich möchte, dass es eine Feier der Lebensfreude wird. Dafür habe ich beim Notar auch schon die Playlist hinterlegt“, verrät Michael Michalsky in besagtem Interview. Seinen Abschied stellt er sich vor allem als wilde Party vor. Er will, dass das Leben gefeiert wird – so wie er es immer gefeiert hat.

Aber warum setzt sich Michalsky eigentlich so früh und so intensiv mit seinem eigenen Ableben auseinander? Dafür gibt es einen guten Grund! In den Neunziger Jahren habe er nach eigenen Aussagen in einem Sterbehospiz in London geholfen, was ihn nachhaltig geprägt habe. „Am traurigsten war für mich zu sehen, wie viele der Bewohner ohne Familie oder Freunde sterben mussten.“ Seitdem habe er selbst aber keine Angst mehr vor dem Tod. Er gehöre nun einmal einfach zum Leben dazu. Man sollte dieses Thema endlich enttabuisieren und ihm dadurch ein wenig den Schrecken nehmen. Aus dem Leben kommen wir eben alle nicht lebend mehr heraus!

„Ich persönlich wünsche mir einen schnellen, leichten Tod. Am besten im Schlaf, ohne vorheriges Leiden“, hofft er. Bis dahin wolle er sein Leben aber noch gehörig auskosten. Und dabei wünschen wir ihm viel Erfolg! Auf das sein Ableben noch lange Zeit dauern wird und er dann vom Himmel aus stolz auf die Feierlichkeiten sein kann. Auch das wünscht man dem Lebemann und Sympathieträger von ganzem Herzen.

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  • Ich finde es sehr enttäuschend für Angehörige, wenn jemand seine eigene Beerdigung plant. Denn es bedeutet, dass man kein Vertrauen in die Entscheidungen der Hinterbliebenen setzt. Für mich ist das ein sehr narzisstisches Verhalten.

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Published by
Sara Breitner

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