Kann Christine Lambrecht noch mehr als verweigern?

Sie ist mal wieder in der Kritik: Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (56) stößt mit ihren Aktionen immer wieder auf Unverständnis. Nun brauchte sie laut Informationen der BILD Zeitung geschlagene drei Wochen, um 56 Schützenpanzer vom Typ BMP-1 aus Beständen der Nationalen Volksarmee der DDR für den Krieg in der Ukraine freizugeben. Eigentlich befinden sie sich aktuell im Besitz einer tschechischen Firma, die sie an die Ukraine weiterverkaufen möchte. Doch dafür brauchte es eine Genehmigung aus Berlin.


Doch erst nach dem der ukrainische Verteidigungsminister mit Lambrecht telefoniert hatte, gab sie nach wochenlanger Weigerung endlich grünes Licht für die Auslieferung.
Dabei wäre Eile geboten gewesen: „Wir brauchten die Lieferung dringend, weil Russland viele unserer eigenen gepanzerten Fahrzeuge vernichtet hat“, sagte ein ukrainischer Offizieller zu BILD.

„Da die Lage in der Ukraine kritisch ist, bitten wie Sie um Ihre klare Stellungnahme in möglichst kurzer Zeit“, drängten auch die Tschechen bereits am 10. März gegenüber dem Bundesverteidigungsministerium

Statt sich aber zu beeilen, schwieg Lambrecht gefühlt ewig zu den Wünschen. Aus der Verteidigungsministern wurde die Verweigerungsministerin. So richtig Lust auf ihren Job scheint die 56-Jährige nicht mehr zu haben. Eigentlich wollte sie nach eigenen Angaben nach der letzten Bundestagswahl auch Schluss mit der Politik machen. Doch aus der Justiz- und Familienministerin wurde stattdessen die Verteidigungsministern – die Chefin der Bundeswehr. So richtig scheint sie dem ganzen Unterfangen aber nicht gewachsen zu sein. Während sich Außenpolitikerin Annalena Baerbock Tag für Tag in ihrer neuen Rolle profiliert, wackelt das Image von Lambrecht immer wieder ganz enorm.


Fünf Wochen nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine bekommt sie schlechte Noten als Krisenmanagerin. Umfragen zeichnen ein schwaches Bild der SPD-Frau: nur 16 Prozent der Deutschen sind mit ihrer Amtsführung zufrieden.

7 Kommentare

  1. Jeder Arbeitnehmer der deinen Job so erledigt wie Frau Lamprecht hätte längst seine fristlose Kündigung erhalten.
    Ihr scheint auch nicht bewusst zu sein, dass sie durch handeln vielleicht einige Menschenleben hätte retten können.
    Es gibt etwas, das man Gewissen nennt, aber……

    1. was ist das für ein Schwachsinn…. mehr Waffen bedeutet stets mehr Tote, niemals weniger . Verhandlungen, Verhandlungen, Verhandlungen …. auch wenn das nicht von der NATO gewollt ist.

  2. Jeder Deutsche der/die irgendwo auf der Welt irgendeinen Krieg unterstützt hat unsere Geschichte nicht im Blick.
    Jahrzehnte wurden wir zur Schuldnation gedrillt und plötzlich sollen wir, die bösen Deutschen, Krieg unterstützen?
    Geht gar nicht, egal in welcher Form.
    Ganz besonders wir müssten absolut Neutral sein.
    Wenn da was daneben geht gibt es immerhin schon die schuldige Feindnation, genau, UNS.
    Danke, Frau Lambrecht, weiter so und bloß nicht nochmal einknicken.

    1. Ich steh eigentlich auch nicht zur Lambrecht. Aber hier handelt sie richtig, wenn sie keine Waffen liefert. Die soll dafür sorgen, dass alle an einen Tisch kommen. Auch wenn das dann ihren Job kostet, da dies den kriegstreibern nicht gefallen wird.

  3. Frau Lamprecht will halt keinen Krieg. Soweit hat sie recht. Aber wenn ihn Putin schon angezettelt hat, soll er ihn auch gewinnen. So ist die Ideologie von Frau Lamprecht. Nur merken darf das keiner in Deutschland!

  4. Es ist empörend, mit welcher Arroganz Frau Lamprecht die ukrainischen Landes- und letztlich auch Europa-Verteidiger am „ausgestreckten Arm“ zappeln lässt, während die auf Putins Befehl gesandten, menschenverachtenden russischen Soldaten nicht nur ein ganzes Land in Schutt und Asche legen, sondern auch Frauen und Kinder niedermetzeln.
    Wenn die Ukraine fällt, dann nur, weil dringend benötigte – und bereits vorhandene – Verteidigungsmittel wegen Nachlässigkeit und Unfähigkeit der für den Bereich verantwortlichen Person viel zu spät oder gar nicht angekommen sind.
    Als Folge aber wird sich Putin dann nicht scheuen, weiterhin Land für Land an seiner westlichen Grenze grundlos zu überfallen und auch vor Deutschland keinen ‚Stopp‘ einlegen.
    Vermutlich wird die Verteidigungsministerin dann nicht erst nach 3 Wochen reagieren, sondern spätestens innerhalb von drei Stunden im Flieger Richtung USA / and so on sitzen !?

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