Kampfsportlerin wurde zweimal vergewaltigt

Als WWE-Star wird Nicki Bella (36) als starke Frau im Ring erlebt. Doch der Powerfrau passierte Entsetzliches. Zweimal wurde Bella vergewaltigt. Die Taten liegen lange zurück. Erst jetzt packt die Wrestling-Kämpferin aus.

In ihrer Biografie „Incomparable“ macht die 36-Jährige erstmals öffentlich, was mit ihr geschehen ist. Nicki Bella wurde während der Highschool als junge Teenagerin vergewaltigt. Damals war sie gerade 15 Jahre alt. Der Täter soll ein Mitschüler gewesen sein, den sie für einen Freund gehalten hatte.

Ein Jahr später schlug das Schicksal erneut zu. Ein College-Student setzte die nun 16-Jährige unter Drogen und nutzte die Situation aus.

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@mybirdiebee #mybirdiebee

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Das Buch „Incomparable“ veröffentlicht Bella gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Brie Bella. Brie erklärte in der Zeitschrift „People“: „Wir haben uns dazu entschieden, Überlebende zu sein und die Heldinnen unserer eigenen Geschichte zu werden.“

Mit „Überlebende“ sind Opfer sexueller Gewalt gemeint, die sich selbst nicht mehr als passives Opfer sondern als aktive „Überlebende“ sehen wollen.

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Writing our memoir with @eliseloehnen has been a project in the making for over two years. Elise didn’t realize (or may have lol) that it was very deep therapy sessions fro @thebriebella and I. She help bring out so much pain and victory that we held deep down and never knew how to express it. In this memoir we share stories that we never have told before and how we became the heroes of our own stories. This book is very deep, honest, funny and loving. Pre order it today! Click link in bio. Can’t wait for you all to read it! And a huge thank you to @simonandschuster for the faith in my sister and I as well as Jennifer Joel and her team at ICM, thank you for your motivation to tell our story so we can inspire others and help others become heroes of their own stories too! ❤️ #incomparable

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Nikki Bella macht ihre Geschichte 20 Jahre später öffentlich, weil sie anderen „Überlebenden“ helfen möchte. „Als mir das passiert ist, habe ich mich sofort geschämt und mir selbst die Schuld gegeben“, sagt Bella. Doch die „#metoo“-Bewegung habe sie wachgerüttelt. „Ich dachte ,Oh Gott‘, wenn mir jetzt die jungen Mädchen zuhören, kann ich ihnen vielleicht helfen, nicht so lange wie ich still zu bleiben.“ schreibt die erfolgreiche Wrestling-Kämpferin.

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@healthmagazine

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Die „#metoo“-Bewegung, die Bella erwähnt, entstand ursprünglich 2006 auf MySpace im Rahmen einer Kampagne zur Solidarität mit afroamerikanische Frauen, die sexuellem Missbrauch erleben mussten. 2017 flammte das Stichwort erneut auf, als Schauspielerinnen dem Filmproduzenten Harvey Weinstein sexuelle Übergriffe vorwarfen. Mit dem Verweis #MeToo berichteten schließlich Frauen aus aller Welt öffentlich über ihre Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen.