Julia Holz: So geht es ihr nach der OP

Die krebskranke Auswanderin Julia Holz wurde am Dienstag operiert. Der Eingriff war ihre große Hoffnung gegen „Herbert“, den Krebs in ihrem Unterleib. Schon am Mittwoch erfahren wir aus dem Krankenhaus: „Herbert, das Arschloch, ist endlich raus“. Doch wie geht es jetzt weiter?

Nachdem die Ärzte in Mallorca der 35-jährigen Mutter wenig Hoffnung machten, befindet sie sich nun in Berlin, um dort gegen Herbert zu kämpfen. Die ersten Rückmeldungen der Ärzte klangen nicht gut. Schnell stand der Entschluss fest, dass Julia noch einmal operiert werden muss.

„Ich habe so lange darauf gewartet so viele Ärzte haben Nein gesagt und ich bin einen langen doofen Weg gegangen bis jetzt”, schrieb die Wahl-Spanierin und erklärte dankbar vor der großen OP: „Endlich kommt der Herbert aus mir raus und meine Gebärmutter.”

Die 35-Jährige thematisiert ihren Krankheitsverlauf so öffentlich, weil sie andere Frauen wachrütteln will, zur Krebsvorsorge zu gehen. Denn wenn Gebärmutterhalskrebs früh erkannt wird, ist er deutlich besser behandelbar. „Geht BITTE unbedingt zur Vorsorge, fragt nach diesem PAP-Test, Informiert euch über diese HPV-Viren“, schreibt die Influencerin.

Julia Holz ist eine wahre Kämpferin. Die Kraft dafür schöpft sie vor allem aus ihrer Aufgabe als Mutter. Aufgeben ist deshalb keine Option. Dennoch ist Julia erschreckend realistisch, plante vorsichtshalber sogar schon ihre Beerdigung. Wenn sie den Kampf gegen den Krebs verliert, möchte sie in Rostock bei ihrer Familie beerdigt werden. Ihr Grab soll bunt geschmückt werden und niemand solle in schwarzer Kleidung erscheinen. Alles soll nicht so trist sein, sondern auf die Schönheit in ihrem Leben hinweisen.

Doch so weit ist es zum Glück noch nicht.

Die 35-Jährige befindet sich in der Berlin Charité, um dort zu überleben. Nun gibt es endlich eine erste Rückmeldung: Julia schickt zwei Fotos aus dem Krankenhaus und schreibt dazu: „Nur kurz an euch, als Update: Herbert, das Arschloch, ist endlich raus. Ich melde mich die Tage, bin noch nicht in der Lage dazu.“ Sie sieht noch sehr mitgenommen aus. Aber wer kann ihr das verdenken.

Wir schließen uns den Kommentaren ihrer Fans an: Viel Kraft und gute Besserung!

2 Kommentare

  1. Liebe Julia, sie sind ein sehr tapfere und starke Frau.
    Möge der Krebs der Vergangenheit angehören und das Sie wieder gesund und
    voller Lebensfreude in die Zukunft schauen können.
    Alles erdenklich Gute für Sie.

  2. Liebe Julia,
    schicken Sie das Arschloch zum Mond. Ich drücke Ihnen fest die Daumen, dass Sie es für immer los sind!

    Es ist toll, wie Sie damit umgehen und andere auffordern, sich rechtzeitig untersuchen zu lassen.
    Vertrauen Sie auf die eigene Kraft und bleiben Sie zuversichtlich und optimistisch.

    Alles Gute für Sie und Ihre Familie!

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