Jürgen Klopp droht Corona-Ermittlung

Dem einstigen BVB-Trainer Jürgen Klopp droht heftiger Ärger! Der mittlerweile in England lebende 54-Jährige, der beim FC Liverpool unter Vertrag steht, muss sich für falsche Testergebnisse und eine Spielverlegung verantworten.

Wie ein Bericht von „The Athletic“ verrät, gab es bei der Englisch Football League (EFL) bis heute einige Beschwerden wegen der Verlegung des Liverpool-Spiels gegen Arsenal im sogenannten Carabao Cup. Liverpool selbst hatte diese Verlegung beantragt, weil mehrere Spieler, Trainer Klopp und auch andere Team-Mitglieder positiv auf Corona getestet worden waren.


Kurz nach der Verlegung stellte sich jedoch heraus, dass ein Großteil der Testergebnisse falsch positiv waren. Nur der Verteidiger Alexander-Arnold sei wirklich infiziert gewesen. Auf Grund dieser doch sehr seltsamen Tatsache wurden nun Ermittlungen durch die EFL eingeleitet. Im Rahmen dessen soll geklärt werden, wann Liverpool von den falschen Testergebnissen Kenntnis hatte und ob die Partie nicht doch noch hätte regulär stattfinden können.


Kurz vor dem Spielbeginn haben laut Liverpool selbst zwei Testreihen stattgefunden. Ein Schnelltest und ein PCR-Test. Ein dritter Test, um die Ergebnisse abschließend bestätigen zu können, erfolgte erst nach dem offiziellen Spieltermin. Also kam eben auch erst im Nachhinein heraus, dass die Tests des unabhängigen Labors doch falsch waren. Möglich ist aber trotzdem, dass das ganze Theater um die Tests für Liverpool und Jürgen Klopp nun noch ein unschönes Nachspiel hat.

Bislang wollte sich der beliebte Klub nicht weiter im Detail zu den Vorwürfen äußern. Es bleibt daher abzuwarten, ob Klopp in Zukunft noch eine Stellungnahme vornimmt, oder ob die Thematik intern und diskret behandelt wird. Eine Spielverlegung ist immer mit einem enormen organisatorischen und auch finanziellen Aufwand verbunden und sollte deswegen immer – so weit wie möglich – vermieden werden.

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