Jürgen Drews hat Angst zu sterben

Nach dem Tod seines Kollegen und Freundes Costa Cordalis, hat Schlagerstar Jürgen Drews große Angst selbst zu sterben.
Man sieht es dem „Ein Bett im Kornfeld“-Interpreten zwar nicht direkt an, aber die Angst vor der Vergänglichkeit beschäftigt ihn enorm. Der Gedanke „wann trifft es mich?“ scheint Drews zu zermürben. Gleichzeitig leidet er unter dem Verlust von Freund Costa: „Das es ihn nicht mehr gibt, das find ich richtig scheiße!“, brüllt Drews bei einem seiner letzten Auftritte in Mallorcas Megapark mitten ins Publikum. Die Menge feiert. Hier scheint es allen anderen genauso zu gehen.

Obwohl Mallorca ein fröhlicher Ort ist, an dem Leute feiern und Spaß haben, schlägt Drews bei seinem Konzert auch ernste Töne an, als er Costa gedenkt. Die beide kannten sich 40 lange Jahre. „Er war ein fantastischer Kollege, er war ein unheimlich netter Kerl, er sah unheimlich gut aus.“
Das Cordalis nun gestorben ist, macht Drews aber nicht nur unheimlich traurig, sondern vor allen Dingen auch ziemlich nachdenklich. Immerhin konfrontiert der Tod ihn auch mit seiner eigenen Vergänglichkeit. Und eben genau das scheint der Schlagerlegende besondere Angst zu machen. „Ich wachte auf mit einem echt engen Gefühl im Hals. Ich war richtig depressiv. Und dann dachte ich an Costa und dachte ´Gott, ist das fürchterlich´. Er ist gerade einmal ein paar Monate älter als ich gewesen. (…) Er hat ja auch unheimlich viel Sport gemacht. Er war ein Athlet. Da fragt man sich, wann triffts denn einen selbst?“

Zwar war Costa in der Vergangenheit gesundheitlich stark angeschlagen, woran genau er litt, ist aber nicht bekannt.
Auch um Drews stand es in der Vergangenheit nicht immer besonders gut. Erst im letzten Jahr musste er wegen eines Darmverschlusses operiert werden. Zwar steht er heute wieder auf der Bühne, aber das tat auch Costa bis kurz vor seinem Tod noch.