Johnny Depp: Gericht bestätigt „Frauenschläger“-Vorwürfe

Seit seiner Scheidung befindet sich Johnny Depp (57) im Rechtsstreit mit Amber Heard (35). Der Schauspieler soll seine Ex schwer misshandelt haben. Nun gibt es ein erstes Urteil in dieser Schlammschlacht. Johnny Depp verliert den Prozess gegen die britische Zeitung „The Sun“, die ihn diesen Sommer als „Ehefrauenschläger“ bezeichnete.

Johnny Depp klagte gegen die britische Zeitung „The Sun“, nachdem diese ihn als „Ehefrauenschläger“ bezeichnet hatte. Der Richter wies die Klage ab, weil er davon ausgehe, dass Depp seine Ex-Frau im Verlauf der Beziehung ein Dutzendmal geschlagen habe. Dies erklärte das Boulevardblatt in seiner aktuellen Pressemitteilung. Der Verlag habe bewiesen, dass der der Artikel „im Wesentlichen wahr“ gewesen sei. Das Urteil sei ein „atemberaubender Sieg für die Pressefreiheit“, schreibt „The Sun“.

Der Richter habe bei seiner Urteilsbegründung unter anderem auf eine SMS verwiesen, die zeige, welche Einstellung Depp gegenüber seiner Ex-Frau an den Tag lege. 2013 soll er seinem Freund, dem Schauspieler Paul Bettany, „scherzhaft“ folgende SMS geschrieben haben: „Lass sie uns ertränken, bevor wir sie verbrennen! Nachher werde ich ihren verbrannten Körper ficken, um sicherzustellen, dass sie tot ist.“

Die Zeitung feierte ihren Sieg mit dem Fazit, dass Depps Ruf nun „in Trümmern“ liege. „Seine glitzernde Karriere auf der Leinwand“ stehe nun vor dem Ruin.

Depp-Fans sind entsetzt über das Urteil. Es soll Beweise geben, dass Heard „den physischen Kampf begonnen“ habe. Dies habe die Schauspielerin selbst während einer Therapiesitzung zugegeben.

Depp und Heard wurden eine Paar, nachdem sie sich 2011 bei den Dreharbeiten zu „The Rum Diary“ kennen gelernt hatten. Vier Jahre später heirateten die Mega-Schauspieler. Doch 2016 schon wurde bekannt, dass Heard die Scheidung eingereicht hatte. Es folgte ein Rosenkrieg, der auch nach der vollzogenen Scheidung 2017 nicht beendet war – bis heute. Heard behauptet, Depp habe sie mehrmals geschlagen, getreten, gewürgt und angeschrien. Er behauptet, die Schauspielerin sei ihrerseits gewalttätig geworden. Beide klagen um Schmerzensgelder.

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