Jogi Löw beichtet trauriges

Spätestens seit dem WM-Sieg im Jahr 2014 feiert ganz Deutschland Jogi Löw. Doch der 61-jährige Bundestrainer der deutschen Fußballnationalmannschaft erzählt jetzt, wie bitter die eine oder andere Zeit in seinem Leben war.

Das sind ungewöhnliche Töne, die er dort anschlägt. Denn eigentlich hat Löw sein Privatleben bisher immer so gut es ging aus der Öffentlichkeit herausgehalten. Im Interview mit der „Zeit“ spricht er aber nun darüber, wie sehr er es auch bereut, nie eigene Kinder bekommen zu haben. Nach der WM 2014 soll er deswegen sogar fast eine Depression gehabt haben.


Von 1977 bis ins Jahr 2016 hinein war Löw mit seiner heutigen Ex-Frau Daniela verheiratet. Doch die Ehe blieb kinderlos. Ein für ihn sehr bewegender Umstand. „Die letzten zehn Jahre denke ich aber schon immer wieder daran oder darüber nach, wie es gewesen wäre, Kinder zu haben. Natürlich gibt es Momente, in denen ich eigene Kinder sehr vermisse.“

Könnte es also sein, dass seine lange Ehe am Ende genau daran gescheitert ist? Das ist unklar! Aber belastend war die Tatsache für ihn und Daniela sicherlich schon. Vor allem der Sieg der Weltmeisterschaft 2014 hatte dann massive Auswirkungen auf Löw:

„Nach dem Turnier war ich nicht weit weg von einer depressiven Verstimmung. Man hat sich vorher ein halbes Jahr fokussiert, viele Entscheidungen getroffen und lebt dann während des Wettbewerbs im Tunnel“, erklärt er. Die Gemeinschaft, die er während der Vorbereitungsphase hatte, tat ihm so gut, dass es ihn beinahe zerbrach, als dies nach der WM dann plötzlich wegfiel. „Man wird eine Gemeinschaft, hat viel engere Bindungen mit den Spielern und Betreuern. Wir sind ein eingeschworener Haufen, eine Schicksalsgemeinschaft. (…) Und dann geht man nach Hause. Nach zwei, drei Tagen denkst du, puh, jetzt bin ich hier allein.“


Der Druck der Öffentlichkeit macht ihm zudem oft zu schaffen. An manchen Tagen sehne er sich einfach nur nach Anonymität. Vielleicht gelingt ihm genau das, wenn er nach der aktuellen Europameisterschaft seine Bundestrainer-Karriere beendet.

5 Kommentare

  1. Gut und schön, doch was hat er denn in den vergangenen Jahren aus der Nationalmaannschaft gemacht? Für mich ist er der Versager der letzten Jahre und ich wäre froh gewesen wenn er gegangen wäre und hätte den Bierhoff gleich mit genommen!!!

  2. schlimm, was Sie so von sich geben, dumm, ungebildet und grausam. Und das vor der EM, wo die Jungs gerade gewonnen haben und eigentlich bei beiden Spielen gut gespielt haben.
    Sie sind ein ekelhafter Hater, der wahrscheinlich sehr allein ist.

  3. Es ist schön.
    Es gab gute wie schlechte Zeiten.
    Nun ist es an der Zeit einen gelungenen Abschluss zu schaffen
    und dann einfach nur Jogi zu sein.
    DANKE Jogi und gutes Gelingen.

  4. Wenn jemand hier im Netz über Gefühle spricht wird und zu dem noch Bundestrainer der Nationalmanschaft ist, und das auch noch Ehrlicht und aus seinem Privatleben ist,wird er gleich in eine Ecke gedrängt die einem Spiesrutenlauf gleicht. Ehrlichkeit ist Heute nicht mehr in dieser Ellenbogengesellschaft nicht an gesagt, dabei ist es das Ergebnis der heutigen Erziehung der Jugendlichen für die Achtung, Hass, Vandalismus und Charakter ein Fremdwort ist. Wo dran hapert es denn heute, immer nur alles gebnet bekommen und meinen das die Gesellschaft dann dafür aufkommen soll. Was wurde denn geleistet denn ain Sprichwort heist: Erst denken dann handeln. Aber dies hat Wolf ist seiner unendlichen Weisheit wohl nicht bedacht und deshalb finde ich seine Äusserung ganz einfach deplaziert. Deshalb kann ich es nicht verstehen wie man eine solche Äusserung verbreiten kann. Denn dies ist schlimm, was Sie so von sich geben, dumm, ungebildet und grausam und auch die Bezeichnung Hater gehört in die Kontionalzeit und die ist Gott sei dank vorbei.

  5. Danke Jogi!
    Du hast uns trotz aller Rückschläge wunderbare Jahre geschenkt. Das werden wir nicht vergessen.
    Für Dein privates Leben alles, alles Gute.
    Nochmal ein ehrliches Dankeschön!

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