Jetzt kämpft Natalia Klitschko für ihr Heimatland

Es muss ein schreckliches Gefühl sein, wenn man nur zusehen kann, wie der eigene Mann mitten in Kiew gegen die Russen kämpft. Doch genau so geht es aktuell Natalia Klitschko, der Ehefrau von Box-Legende und Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko.

Die 48-Jährige ist aktuell 1500 Kilometer weit entfernt von ihrem Mann untergebracht. Gemeinsam mit den drei Kindern der beiden (eine Tochter und zwei Söhne) befindet sie sich in ihrer Wahlheimat Hamburg – und damit in Sicherheit. Gemeinsam mit Vitali zog sie 1996 nach Hamburg. Doch aus der Hansestadt heraus kämpft die starke Frau ihren ganz eigenen Kampf.


Auf Instagram postete sie ein schwarz-weiß Foto, das ihre Einstellung für Frieden und freie Demokratie zeigt. Auf ihrer Hand steht „Democracy“ geschrieben. Und genau das wünscht sie sich für ihre Heimat, die Ukraine.
Leider sieht die Realität in dem russischen Nachbarland aktuell ganz anders aus. Seit der Kriegsinvasion des Kreml-Chefs Wladimir Putin (69), ist nichts mehr wie es einmal war. Vor Ort dominiert Zerstörung, Gewalt und Tod.

Vitali Klitschko selbst soll auf der „Abschussliste“ Putins stehen. Doch das hindert den 50-Jährigen nicht daran, weiterhin für seine Heimat zu kämpfen. Und zwar an vorderster Front. Natalia Klitschko versucht auch aus Deutschland heraus, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um ihren Mann aber vor allem auch die Menschen zu unterstützen, die jetzt aus ihrer Heimat fliehen müssen.

„Ich bin unendlich stolz auf den Mut meines Volkes! Ich bin unendlich stolz auf den Mut unserer furchtlosen Soldaten, unserer Männer!“, schreibt sie anerkennend bei Instagram.

Und weiter: „Ich werde da sein, wo meine Hilfe gebraucht wird. Flüchtlinge aufnehmen, die in Deutschland ankommen, ihnen jede Hilfe geben und Spenden sammeln. Ich werde nicht schweigen!“


Bewundernswert stark. Eine Frau, von der es noch viel mehr geben sollte! Denn anders kann die Krise am Ende nicht gewonnen werden.

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