Jessica Schwarz ist am Boden zerstört

Das Jahr 2017 war für Schauspielerin Jessica Schwarz ein besonders schweres. Ihr Trauma zieht sich bis heute.
Damals verlor die hübsche Brünette ihren geliebten Vater Thomas. Dieser starb mit nur 67 Jahren an Darmkrebs – fünf Wochen nach der eigentlichen Diagnose der heimtückischen Krankheit.

Die Trauer über den Verlust ihres Vaters war so groß, dass sie mit der Zeit sogar Schuldgefühle entwickelte. Nach eigenen Angaben machte sie sich Vorwürfe, ihren Vater nicht nachdrücklich zu der so wichtigen Krebsvorsorge geschickt zu haben. Ob dies an seinem Schicksal jedoch etwas geändert hätte, ist unklar.

Im Laufe der Zeit, und als sie selbst bemerkte, dass sie ihr Leben so nicht weiterführen konnte, suchte sich Schwarz psychologische Hilfe, die sie auch heute noch dankend in Anspruch nimmt.
Im Interview mit der „Bild“-Zeitung erzählt sie, wie sie mit Hilfe ihres Therapeuten gelernt hat, das Erlebte aufzuarbeiten. Aber nicht nur die Gespräche haben ihr geholfen. Es gab auch noch einen anderen Pfeiler, der ihr in dieser schweren Zeit Halt gab: „Wir haben zum Glück einen sehr starken Familienzusammenhalt, wir haben einen sehr großen Freundeskreis, die haben uns alle unterstützt und viel Kraft gegeben.“
Auch heute gibt es für Jessica Schwarz noch Momente der Trauer, aber sie wird stets gut aufgefangen: „Unser Vater ist auch jemand, der sich gewünscht hätte, dass wir mit Kraft in die Zukunft schauen“, erklärt die „Romy“-Darstellerin.

Und genau das möchte Schwarz in Zukunft tun – mit der Hilfe ihrer Familie und ihrer Freunde.

Der Tod ihres Vaters war allerdings nicht der erste Schicksalsschlag, mit dem sie umgehen musste. Nur ein Jahr vor dem Tod ihres Vaters, erlitt sie eine Fehlgeburt. Sie hielt das ganze geheim, und rückte erst 2017 mit der Sprache heraus. In dieser schweren Zeit stand ihr vor allen Dingen Partner Markus Selikowsky zur Seite.