Jens Spahn und sein Ehemann kaufen sündhaft teure Villa in Berlin

Jens Spahn ist Deutschlands Gesundheitsminister und offenbar auch ein Mann, der den Luxus liebt. Nur zweieinhalb Jahre nach der Hochzeit mit Daniel Funke, hat sich das Ehepaar nun eine sündhaft teure Luxusvilla in einem noblen Berliner Stadtteil gekauft.

Laut einigen Medienberichten soll es sich bei dem Anwesen um eine denkmalgeschützte Villa aus den 1920er Jahren handeln. Der Preis ist stolz: Ganze 4,2 Millionen Euro sollen die beiden Männer für das Haus bezahlt haben. Nun wollen die beiden das Eigenheim aber auch noch renovieren. Ein ganz schön teurer Spaß! Die Finanzierung eines solchen Hauses dürfte aber kein großes Problem darstellen. Spahn ist Bundestagsabgeordneter und Bundesminister und Funke ist Leiter des Berliner Hauptstadtbüros der Zeitschrift „Bunte“.

Doch wieso kaufen die beiden Männer ein derart großes Haus? Wollen sie nun vielleicht sogar eine Regenbogenfamilie gründen? Platz genug gäbe es in jedem Falle. Denn immerhin hat die Villa insgesamt 300 Quadratmeter Wohnfläche.

Ein Paar sind die beiden Männer bereits seit 2013. Kurz nach der Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben hatten sie sich 2017 dann das Ja-Wort gegeben. Damals erklärte Spahn schon, dass er gerne einmal Kinder adoptieren würde. „Ich denke, wir wären ihnen gute, verantwortungsvolle Eltern“, erklärte er in der Vergangenheit.

„Vor der ihm zugetrauten Kanzlerschaft steht in jedem Fall der Umzug ins neue Heim“, so das Magazin „Business Insider“. „Auf Anfrage äußerte sich Spahn nicht dazu. Auch nicht zur Finanzierung der Luxusvilla“, heißt es dort weiter.

In ersten Reaktionen zeigten sich einige Nutzerinnen und Nutzer in den sozialen Netzwerken allerdings verärgert über den Hauserwerb. Dieser sei während der tiefen Rezession infolge der Corona-Krise und der vielen Menschen, die auf Hartz IV angewiesen seien, unsensibel. Andere wiederum verteidigten den Minister und erklärten, es handle sich bei der Kritik nur um Neid.