Intrigen und Machtspiele im norwegischen Königshaus

Im Königspalast zu leben oder zu arbeiten, ist für viele Royal-Fans ein unerreichbarer Traum. Dieser Traum erhält aber zumindest für das norwegische Königshaus gerade massive Risse. Ein anonymer Hof-Mitarbeiter erhebt in der Zeitung „Dagbladet“ schwere Vorwürfe zu Intrigen, Intransparenz und Machtspielen.

Der Mitarbeiter bleibt zwar anonym, da er dem König lebenslange Loyalität und Verschwiegenheit geschworen hat, aber der Tageszeitung ist der Autor des Briefes bekannt. Ein Kritikpunkt des anonymen Schreibers ist gerade auch diese Schweigepflicht, denn dadurch wird Transparenz unmöglich, Mitarbeiter werden dadurch für den Rest ihres Lebens zum Schweigen gebracht. Missstände sind mit dieser Mauer des Schweigens nicht zu lösen.

Weiterhin werden zwanghafte, glamouröse Parties für das höhere Personal, „kreative Finanzlösungen“ für den Privatbedarf der Königsfamilie angeprangert. Hier trifft es wiederholt einen wunden Punkt, denn die Royals gerieten immer wieder wegen zu hoher Ausgaben und fehlender Offenheit in die Kritik. Eine Modernisierung von Königshause und Management scheint dringend nötig.