Ines Aniolis öffentliches Statement zu Vergewaltigung

Das erste Mal nach ihren Vorwürfen bezüglich „sexuellem Übergriff und Vergewaltigung“ gegen Comedian Luke Mockridge äußerte sich Moderatorin Ines Anioli nun auch öffentlich.

Im Rahmen des Female-Empowerment-Events „Frauen 100“ in Berlin, erzählt sie in ihrer Rede: „Ich habe meinen Ex-Freund angezeigt, wegen Körperverletzung, sexuellen Übergriffs und Vergewaltigung!“ Dabei sollte es jedoch weniger um die Tatsache an sich gehen, sondern darum, Betroffenen dabei helfen, den richtigen Umgang mit so einem Vorfall zu erlernen. Am Rande des Events stellt sich Anioli dann auch anderen Fragen rund um das Thema und die regelrechte Hexenjagd, die sie mit diesen Vorwürfen gegen Luke Mockridge vor Monaten ausgelöst hat.


„Ich bin sehr dankbar für meine Freundinnen, ich bin sehr dankbar für meine Therapeutin, die wirklich großartige Arbeit geleistet hat“, erklärt die junge Frau und gibt dabei Einblicke, wie sie die Zeit nach den Übergriffen überstanden hat. Für sie sei vor allem die ganze Phase nach der Veröffentlichung ihrer Anschuldigungen sehr lehrreich gewesen: „Ich habe die Branche, in der ich arbeite, noch mehr zu hassen gelernt. Auf der anderen Seite aber bin ich immer noch da und ich freue mich, dass ich selbstständig bin, dass mir die Sachen, die ich mache, nicht auch noch weggenommen wurden und ich bin dankbar für den ganzen Rückhalt.“

Neben all dem Beistand hatte Ines für ihren offenen Umgang mit dem Thema in den vergangenen Monaten aber auch Hassnachrichten erhalten.


Der angebliche Täter, ihr Ex Luke Mockridge, streitet die Vorwürfe rund um sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen in ihrer Beziehung jedoch bis heute ab. Das gegen ihn eingeleitete Ermittlungsverfahren wurde zudem eingestellt. Für ihn gilt daher die Unschuldsvermutung. Auch bei einem weiteren Prozess wegen der vermeintlichen Vorwürfe aufgrund eines „Spiegel“- Artikels bekam Luke Recht.
Laut seinen Anwälten handelt es sich bei allen Schilderungen Aniolis „ausnahmslos um angebliche Sachverhalte, die die Intimsphäre unseres Mandanten betreffen“.

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