Ilka Bessin über Schmerzen und Mobbing bei Let’s Dance

Ilka Bessin kommt immer weiter bei „Let’s Dance“, obwohl die Jury ihr wenig Punkte vergibt. Das Publikum will sie weiter tanzen sehen. Ganz anders jedoch sieht das Feedback auf Twitter aus. Ilka Bessin berichtet, wie es ihr damit geht.

Eigentlich hatte Bessin gar nicht damit gerechnet, so weit zu kommen und nun ist die 48-jährige Komikerin schon im Viertelfinale. Im Interview mit der Bildzeitung sagt sie selbst über ihren Auftritt: „Es gibt bei Shows immer eine Vorband und einen Haupt-Act. Und bei Let‘s Dance gehöre ich eben zur Vorband.“

Dass die anderen Promi-Frauen in der Show mit gertenschlanken Beinen und Minirock um sie herumhüpfen, nimmt die Komikerin gelassen. Auf schöne und schlanke Frauen sei sie nicht neidisch. Im Gegenteil, sie schaue sich das gerne an. Bei ihr selbst sehe das eben anders aus und damit ist Bessin im Reinen. Schließlich sei sie Komikerin. „Gott sei Dank sieht dieser Job kein Samba-Kostüm vor“, sagt die 48-Jährige.

Als das Blatt sie nach Schmerzen fragt, geht Bessin zunächst auf körperliche Schmerzen ein: Sie habe Muskelkater zwischen den Schultern. Dann ergänzt Bessin, dass sie genauso hart wie alle anderen trainiere – mindestens vier bis fünf Stunden am Tag.

Als die Bild-Reporter nach ihrem seelischen Befinden fragen, gibt die Komikerin zu: „Manche Bemerkungen sind schon hart.“ Einer habe sie „Dickes Gurkenfass“ genannt. Das ihre Hater so viel Fantasie aufbringen, um sie zu beleidigen, schockiert sie offenbar. „Dicke Kuh hätte es doch auch getan“, sagt Bessin. Auch ihren Tanzpartner Erich Klann habe man gefragt, ob er sich für sie schäme. Bessin erzählt: „Ich hab ihn auch gefragt, ob das wirklich so sei, aber er meinte nur: Spinnst du?„.

Ob Bessin beim Training abgenommen hat, beantwortet sie nicht. Was sie wirklich aus ihrer Teilnahme bei der Show mitnimmt, ist, „dass man mehr Akzeptanz für andere Menschen haben muss.“. Dewegen wolle sie sich „demnächst“ dem Kampf gegen Mobbing an Schulen widmen. „Ich habe es ja in der letzten Zeit extrem an mir selbst gemerkt, wie sehr einen fiese Kommentare verletzen können“, gesteht Bessin.