Hollywood hat einen seiner ganz Großen verloren

Hollywood trauert um einen genialen Filmemacher. „He was a mensch“ schreibt Arnold Schwarzenegger. Der „Ghostbusters“-Regisseur Ivan Reitman ist tot. Zu seinen größten Erfolgen zählt neben den Geisterjähern „Ein Hund namens Beethoven“, „Up in the Air“ und „Kindergarten Cop“.

Ivan Reitman ist am Samstagabend gestorben. Er wurde 75 Jahre alt und verbrachte seine letzte Nacht friedlich in seinem Haus in Montecito bei Los Angeles.

„Unsere Familie trauert über den unerwarteten Verlust eines Ehemannes, Vaters und Großvaters, der uns gelehrt hat, immer die Magie im Leben zu suchen“, erklärten seine Kinder in der Todesmitteilung um den geborenen Kanadier.

„Danke für alles, Ivan“, verabschiedete sich Arnold Schwarzenegger von Reitman. Der Regisseur und Produzent sei eine Legende gewesen. „In Hollywood war er größer als das Leben. Er war der König der Komödie“, schreibt der Schauspieler. „Im Leben war er ein Mensch – ein wunderbarer Vater und Ehemann, ein fantastischer Freund, ein großartiges menschliches Wesen. Er war freundlich, er war großzügig, er war verdammt klug, und er war immer für einen da.“

Wie Schwarzenegger betont, war Reitman ein Meister des filmischen Humors und seine Komödien wurden Welterfolge. Zu seinen größten Werken zählt die „Ghostbusters“-Reihe, die 1984 erstmals im Kino erschien, sofort zum Kassenschlager wurde und Bill Murray zum Durchbruch verhalf. Der Schauspieler und Ivan Reitman arbeiteten mehrere Male erfolgreich zusammen. Neben „Ghostbusters“ wurden „Babyspeck und Fleischklößchen“ sowie „Ich glaub‘, mich knutscht ein Elch“ zu ihren gemeinsamen Erfolgen.

Bekannte Filme unter der Regie des Kanadiers waren auch „Twins – Zwillinge“, „Dave“, „Junior“, „Sechs Tage, sieben Nächte“ und „Kindergarten Cop“ mit Arnold Schwarzenegger. Als Produzent wirkte Reitman bei weiteren Kinoerfolgen mit. Darunter die Komödie „Ein Hund namens Beethoven“ und das George Clooney-Liebesdrama „Up in the Air“, welches für einen Oscar nominiert wurde.

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