Hier ist Til Schweiger gar nicht gerne gesehen

Der Tegernsee gilt als einer der schönsten Orte Bayerns – und das schlägt sich auch im Preis nieder. Ein normales Wohnhaus kauft man dort selten unter 1,45 Millionen Euro. Will man in eine besonders schöne Ecke ziehen, wie zum Beispiel ins Tegernseer Tal, kann man auch schon einmal rund 9 Millionen Euro nur für ein 1000 Quadratmeter Grundstück berappen. Preise, die irgendwie echt jenseits von gut und böse sind.

Doch Til Schweiger scheint all das nicht abzuhalten. Denn er möchte in Bad Wiessee an der Hirschbergstraße ein eigenes Hotel errichten. Bis 2024 soll das 4-Sterne-Haus stehen. Laut der BILD Zeitung soll es 7000 Quadratmeter und insgesamt 105 Zimmer umfassen.


Das Vorhaben des Schauspielers und Produzenten gefällt den Anwohnern des idyllischen Ortes aber mal so gar nicht. „Der massive Baukörper sprengt jegliche städtebaulich verantwortbare Dimension. Schweiger braucht nicht an den Tegernsee kommen“, wird Angela Brogsitter-Finck (78), Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Tegernseer Tal zitiert. Und auch Bürgermeister Robert Kühn (39) sieht bei der Größe des Hotels noch Gesprächsbedarf. So klar scheint das Vorhaben Schweigers in dieser Gegend also noch nicht zu sein. Jedenfalls dann nicht, wenn die Anwohner auch noch ein bisschen mitzureden haben.


Es wäre nicht das erste Hotel, das Til Schweiger eröffnet. Vor vier Jahren hatte er bereits eines am Timmendorfer Strand bauen lassen. Der mit Schweiger geschlossene Lizenzvertrag laufe jedoch im Juli des kommenden Jahres aus und werde auch nicht verlängert, wie Hotelgeschäftsführer Mirko Stemmler im Sommer 2021 der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. „Wir sind 2015 gemeinsam gestartet. Nun gehen unsere Interessen auseinander. Es ist eine wirtschaftliche Entscheidung.“ Schweiger wurde mit folgendem Statement zitiert: „Ich (…) werde mich nun neuen Projekten zuwenden, auf die ich mich sehr freue.“

Ein Kommentar zu seinem neusten Vorhaben gab es von Schweiger bislang jedoch noch nicht.

3 Kommentare

  1. Till Eulenspiegel eher will er da auch Leitungswasser für 5 Euro verkaufen .Nie im Leben was Anständiges gemacht und sich benehmen als wäre er der Kaiser von China .

  2. War sein größter Erfolg nicht seine Po in die Kamera zu halten.

    Da Sprechen aus Marketing Gründen und sich selber Wohl zu fühlen, Promis über arme Kindern, Artensterben, schlechte Behandlung von Tieren, 3. oder 4. Welt, Mildtätigkeit im allgemeinen, Klima, Umwelt… .

    Damit sie ihr Image glänzt, sie sich in das Tagesgespräch bringen, um den nächsten Job zu er haschen.

    Natürlich immer nur, die Anderen sollen es machen.

    Ihre Kunst benutzen sie, für Vorhaltungen, um gegen andere den Finger zu erheben.

    Wenn man selber etwas macht, muss man Fragen!

    Es gibt eine Reale Welt und nicht die gesponserten Märchen Welt.

    Vormachen ohne Forderung, an Andere zu stellen, ist die Kunst.

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