Herzogin Meghan verklagt britische Presse

Es ist die erste Amtshandlung in ihrem neuen Leben als freie Frau: Meghan Markle geht gerichtlich gegen die britische Presse vor, weil ihr die Paparazzi auch in der neuen Heimat Kanada auf Schritt und Tritt folgen und die britische Presse die Fotos abdruckt. Ganz aktuell wurde Meghan auf den Bildern in privater Situation mit Söhnchen Archie in einem Park in Vancouver gezeigt. Ein Privatleben sieht jedenfalls anders aus und das geht Meghan gehörig gegen den Strich. Wie „TMZ“ nun berichtet, sollen die Anwälte von Harry und Meghan deshalb am Dienstag einen Abmahnbrief an die britischen Zeitungen und Fernsehstationen gesendet haben, in dem angedroht wird, rechtliche Schritte einzuleiten, wenn die genannten Bilder von Meghan und Archie veröffentlicht werden würden.


Da die Fotos aber bereits auf den Magazinen und Tageszeitungen in ganz Großbritannien abgebildet sind, werde es in jedem Falle zu einer Anzeige kommen. Aber die Anwälte gehen sogar noch einen Schritt weiter: „Es gibt ernsthafte Sicherheitsbedenken hinsichtlich des Fahrverhaltens der Paparazzi und der damit verbundenen Lebensgefahr.“ Hiermit könnten die Anwälte auf den tragischen Tod von Harrys Mutter Lady Di anspielen. Die Exfrau von Prinz Charles kam 1997 in Paris ums Leben, nachdem ihr Fotografen auf Motorrädern gefolgt waren und der Wagen Lady Di´s daraufhin in einem Tunnel verunglückte.

Wie es in dem Schreiben weiter heißt, sollen sich die Paparazzi in Kanada bereits in Büschen verstecken und Meghan ausspionieren. Des Weiteren sollen sie auch vor ihrem Anwesen auf Vancouver Island ein Camp aufgeschlagen haben. Eine „Rund-um-die-Uhr“-Beschattung ist demnach problemlos möglich und stellt einen massiven Eingriff in die Privatsphäre der jungen Familie dar. Schon alleine das könnte Grundlage für eine Klage sein.


Inwieweit die Klage tatsächlich durchgehen kann, ist nicht geklärt. Dienende Royals in England werden durch strenge Datenschutzgesetze davor geschützt, öffentlich fotografiert zu werden, wenn sie nicht im Dienste der Krone auftreten. Dieses Privileg wird den beiden nun nach dem Rückzug aus dem Königshaus nicht mehr zu Teil.