Heftige Vorwürfe gegen Trainer bei den Olympischen Spielen

Es ist kaum zu glauben, was Sportlerin Callan Chythlook-Sifsof sich jetzt von der Seele redet. Die 32-Jährige berichtet von sexuellen Übergriffen im amerikanischen Ski- und Snowboardverband und erschüttert damit die aktuellen Olympischen Spiele in Peking.

Auf ihrem Instagramprofil teilt die Sportlerin eine Stellungnahme, die sich gewaschen hat. Im Wortlaut heißt es hier (zu dt.):
„Ich kann nicht einen Olympischen Wettkampf mehr anschauen, ohne das folgende öffentlich zu sagen: In 2014 hatte ich in Lake Louise meinen letzten Snowboard Wettbewerb. Das damals war ein wirklich furchtbares Jahr, aber eigentlich war es auch gar nicht viel schlimmer als die vorherigen neun Jahre, in denen ich mit dem Team verreist bin. Einer meiner ersten Eindrücke, die ich als 17-Jährige von Cheftrainer Peter Foley hatte, war der folgende: Wir sahen einem jungen argentinischen Mädchen bei Tanzen zu und er flüsterte mir und meiner Teamkollegin zeitgleich ins Ohr, dass er seine Zunge gerne in ihre *** stecken würde. Es gibt noch zahlreiche andere Geschichten von diesem Mann, die mich alle nicht selbst betreffen, die aber dennoch endlich an die Öffentlichkeit kommen sollten“, meint Chythlook-Sifsof abschließend und hofft damit vermutlich, den Mädchen Mut zu machen, die hier auch einen Beitrag leisten können.


Foley soll laut ihren Aussagen auch über ein Jahrzehnt Nacktfotos von jungen Sportlerinnen gemacht haben. Was er mit den Fotos im Anschluss tat, das heißt, ob sie unter Umständen vervielfältigt und verkauft wurden, dazu äußerte sich die einstige Sportlerin seines Teams nicht.
Der Verband äußerte sich bisher auch nur knapp zu den Vorwürfen: „Wir nehmen diese Vorwürfe sehr ernst und die Vorwürfe werden untersucht“.


Eine Stellungnahme des Betroffenen selbst gab es zum bisherigen Zeitpunkt auch noch nicht. Bleibt abzuwarten, welche grausamen Taten von Opfern in Folge dieser Nachrichten nun noch an die Öffentlichkeit gelangen.

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