Heftige SMS wird Familienministerin zum Verhängnis

In Rheinland-Pfalz starben vor einigen Monaten insgesamt 134 Menschen bei der dramatischen Flutkatastrophe. Für Bundesfamilienministerin Anne Spiegel scheint das aber zweitrangig gewesen zu sein. FOCUS Online liegen jetzt sogar SMS-Protokolle vor, die belegen, wie kalt die Grünen-Politikerin und ihre Kollegen über das menschliche Drama gesprochen haben. Zum Zeitpunkt der Flutkatastrophe war Spiegel übrigens noch nicht Bundesfamilienministerin der Republik, sondern Umweltressortchefin im Ampel-Kabinett von Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD).

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Aus besagtem SMS-Protokoll kann ganz genau herausgelesen werden, dass Warnungen bezüglich der Katastrophe eingangs sogar ignoriert und als nicht gefährlich genug abgetan wurden. Ein fataler Fehler, denn es sollte nicht lange dauern, bis die ersten Menschen ihr Leben verloren.

Dass dieses Drama die Presse und die Politik in den darauf folgenden Wochen beherrschen würde, war angesichts der Tragweite auch schnell allen Politikern klar. Von Ressortchefin Spiegel erwartete man die Durchführung medienwirksamer Ortsterminen. „Anne bei Reparaturarbeiten, bei Hochwasserschutzprojekten, dort wo neue Gefahren drohen, Besuch mit Journalisten bei Hochwassermeldezentren“, hieß es in Nachrichten von Anne Spiegels Pressesprecher. Dieser war also ganz offenkundig darauf fokussiert, dass seine Ministerin eine weiterhin gute Figur abgibt. Er schlug also weiterhin folgendes vor: „Annes Rolle muss meines Erachtens immer mit einer konkreten Rolle oder Zuständigkeit verbunden sein, es darf nicht nach politischer Instrumentalisierung aussehen.“

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Es ist eine Schade: Das Mitgefühl für die Opfer, das Drama – all dies kam in den Nachrichten kaum zum Tragen. Vielmehr beschäftigte sich die Grünen-Spitze in Rheinland-Pfalz schon am Morgen nach der Katastrophe mit reinen Image-Thematiken. Doch es kommt noch schlimmer: Spiegel stimmte den Anforderungen und Ideen ihres Pressesprechers in einer SMS dann auch noch zu: „Lieber Dietmar, dass deckt sich mit meinen Überlegungen, plus: das Blame-Game (Schuldzuweisungen) könnte sofort losgehen, wir brauchen ein Wording, dass wir rechtzeitig gewarnt haben, ich im Kabinett.“ Zudem wollte die Ministerin hervorbringen, dass „ohne unsere Präventions- und Vorsorgemaßnahmen alles noch viel schlimmer geworden wäre etc.“

3 Kommentare

  1. Wie weit reicht denn das Umfeld von dieser Frau? Hier kommt wieder zum Vorschein was für eine Bande vom Steuerzahler fürstlich bezahlt werden muss. Politiker*innen, ohne Charakter und ohne Gewissen! Diese Paarung ist für uns Bürger*innen tödlich. Sie verarschen uns und fressen sich auf Kosten der Steuerzahler*innen durch ihr Leben.
    Wahrscheinlich ist diese „Dame“ nur die Spitze des Eisberges. Man hat sie halt zufällig erwischt.
    Wenn sie nicht zuviel über Malu Dreyer und andere Gleichgesinnte weiß, wird sie vielleicht zurücktreten müssen. Aber einen Job, den der Steuerzahler finanziert wird sie weiter haben.

  2. Was man von Grünen zu halten hat ist ja nichts neues, mich wundert nur dass diese Bauernfänger immer noch genug Wähler begeistern. Die nächsten Jahre Rot-Gelb-Grün werden noch interessant, mal sehen was Deutschland dann noch International zu leisten vermag

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