Harter Schicksalsschlag für Til Schweiger

Dieses Schicksal ist für den Schauspieler und Produzenten Til Schweiger nur schwer zu ertragen. Seine Mutter Monika ist nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Sie wurde 81 Jahre alt.

Monika Schweiger ist tot. Die Frau, die einen der beliebtesten Schauspieler Deutschlands geboren und großgezogen hat, starb Ende Januar. Beigesetzt wurde die 81-Jährige allerdings erst vergangene Woche im kleinsten Kreis der Familie. Til Schweiger, seine Ex Dana Schweiger und auch Tochter Emma Schweiger waren anwesend.

Laut Bericht der „Bunte“ gab es keinen Grabstein. Allerdings berichteten die Reporter des Frauenmagazins über einen Trauerkranz. Darauf stand: „In Liebe, deine Familie“.

Monika Schweiger lebte seit Jahren in einem Pflegeheim, das auf Demenzkranke spezialisiert ist. Seit Jahren litt die Frau an der Krankheit, die das Gedächtnis auflöst. Vor allem in den letzten Wochen habe die einstige Geschichtslehrerin stark unter der Krankheit gelitten. Sie habe sich zuletzt in sich selbst zurückgezogen, berichtet das Klatschmagazin. Besonders Til Schweigers Vater Herbert, ebenfalls pensionierter Lehrer, habe ihr in dieser Zeit beigestanden. Er soll sie regelmäßig besucht haben.

„Es ist wohl die schlimmste Krankheit, die man bekommen kann. Nicht nur für einen selbst, auch für die Angehörigen“, waren Tils Worte über die Krankheit seiner Mutter. Er hatte sich 2015 dazu geäußert, nachdem sein Film „Honig im Kopf“ in den Kinos erschienen war. Darin wird das Thema behutsam, humorvoll und doch auch sehr traurig thematisiert. Der Film begeisterte mehr als 7,4 Millionen Zuschauer und erhielt zahlreiche Preise, darunter der Deutsche Filmpreis, der Romy und der Jupiter Award. Til Schweiger verarbeitete dabei vermutlich das Schicksal seiner Mutter, gleichzeitig brachte er aber vor allem ein Thema an die Öffentlichkeit, was bis dahin wenig diskutiert wurde.

Dafür gab es viel Lob von den Kritikern. Die Münchner Abendzeitung schrieb unter anderem: „Honig im Kopf“ sei „der gelungene, gewagte Versuch, alles zu schaffen: Familienunterhaltung, das Anpacken eines ernsten Themas, psychologische Tiefe und Slapstick-Witz, Lachen und Tränen – von welchem Film kann man das schon sagen“.

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