„Harry Potter“-Star verstorben

Er war ein wirklich beliebter Darsteller in den unterschiedlichsten Filmen und Serien. Nun ist Paul Ritter im Alter von gerade einmal 54 Jahren an den Folgen eines bösartigen Gehirntumors verstorben.

Den Tod des britischen Schauspielers bestätigte allen voran sein Manager im Magazin „Guardian“. „Mit großer Trauer können wir bestätigten, dass Paul Ritter vergangene Nacht gestorben ist“, heißt es demnach in seinem Statement. Ritters Ehefrau Polly sowie seine beiden Söhne Frank und Noah seien bis zuletzt an seiner Seite gewesen. Ritter (alias Eldred Worple in „Harry Potter und der Halbblutprinz“) schlief friedlich ein. Der einzige Trost für seine Familie: Sein Tod bedeutete wohl auch das Ende starker Schmerzen.

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Der Verstorbene sei nach der Meinung vieler „ein außergewöhnlich talentierter Schauspieler, der eine enorme Vielfalt an Rollen auf der Bühne und Leinwand mit außerordentlicher Begabung spielte“, gewesen. Außerdem wurde Ritter auch als „hochgradig intelligent, liebenswürdig und sehr witzig“ beschrieben. Sein Tod ist nicht nur für seine Familie, seine Ehefrau und seine Söhne ein Drama. Mit seinem Ableben fehlt plötzlich auch ein Teil großartiger Schauspielkunst. Etwas, was nicht so einfach zu ersetzen ist. Seine Filme werden deswegen sicherlich noch lange gerne geschaut werden.

In Großbritannien war Ritter wohl besonders für seine Rolle des Vaters Martin in der Sitcom „Friday Night Dinner“ bekannt. Zusätzlich war er aber auch in zahlreichen anderen internationalen Produktionen zu sehen. Darunter in Blockbustern wie „James Bond 007: Ein Quantum Trost“ oder „Harry Potter und der Halbblutprinz“. Zuletzt spielte er in der vielgelobten HBO-Miniserie“ „Chernobyl“ die Rolle des Anatoli Djatlow.

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2009 wurde er mit dem „Outer Critics Circle Award for Outstanding Ensemble Performance“ geehrt. Im gleichen Jahr war er auch noch für den Laurence Olivier Award als bester Nebendarsteller nominiert, konnte sich aber am Ende gegen die anderen Nominierten leider nicht durchsetzen.

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