Hardy Krüger jr. spricht über seinen größten Verlust

Fakt ist: Eltern sollten ihre Kinder niemals beerdigen müssen. Doch leider passiert dies immer wieder einmal – und auch Prominente sind davor einfach nicht gefeit. Vor zehn Jahre hat der heute 52-jährige Hardy Krüger jr. den wirklich wahren Albtraum aller Eltern erlebt: Sein Sohn Paul-Luca starb damals im zarten Alter von gerade einmal acht Monaten an plötzlichem Kindstod. Bis heute wissen Ärzte und Experten nicht, wie es zu diesen dramatischen Todesfällen kommt. Die Kinder hören meist einfach auf zu atmen und werden oft nicht älter als ein Jahr alt. Es gibt Faktoren, die man vermeiden kann, um das Risiko des plötzlichen Kindstods zu senken. Beispielsweise sollten kleine Babys nicht alleine schlafen, sondern immer im Schlafzimmer der Eltern. Auch die Raumtemperatur und das Schlafen ohne Bettdecke kann entscheidend sein. Bis heute ist aber nicht abschließend geklärt, inwieweit diese Maßnahmen wirklich hilfreich und vorbeugend sind.


Im Interview mit dem Magazin „GALA“ sprach Krüger jr. jetzt über diesen schrecklichen Verlust und wie er es nach all den schmerzlichen Monaten und Jahren geschafft hat, trotzdem weiterzuleben und die schweren Krise zu überwinden. „Für Hinterlassene ist es eine Tragödie. Ich habe mich fast totgesoffen. Heute weiß ich: Das Leben bedeutet Konfrontation und eben nicht einfach weglaufen. Und ich nehme die Herausforderung an, mein Leben auf eine neue Art weiterleben zu dürfen.“

Krüger jr. hat insgesamt vier Kinder und lebt mit seiner mittlerweile dritten Frau Alice gemeinsam in Deutschlands Hauptstadt Berlin. Nach all dem Drama fühlt er sich heute angekommen und glücklich in seinem Leben. Das liegt wohl auch daran, dass er erkannt hat, „dass man wieder glücklich sein darf, nachdem einem Schlimmes widerfahren ist.“ Das nämlich konnte und wollte er sich eine lange lange Zeit nicht eingestehen. Ganz zum Leidwesen seiner Familie und auch sich selbst.

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2 Kommentare

  1. Ich habe auch meine Tochter beerdigen müssen, sie war 39 Jahre.
    Das Leben geht weiter, auch wenn`s manchmal sehr schwer fällt. Ich bin mit meiner Trauer nicht an die Öffentlichkeit gegangen, das macht es nicht leichter.

  2. Wie oft ist es , dass er die Sache veröffentlicht? Wie es seiner damaligen Frau geht fragt er nicht nach. Muss man das Schicksal so ausschlachten? Das passiert anderen Eltern leider auch. Oder die Kinder behalten Behinderungen bis an das Lebensende zurück. Diese Eltern sind in der jahrelangen Pflege meistens sehr überfordert. Da ist das Schicksal noch schwerer.

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