Günther Jauch teilt heftig gegen Kanzlerkandidaten aus

Nach dem großen TV-Triell zwischen den Kanzlerkandidaten bleibt eine bleierne Stimmung zurück. Heftig äußerte sich jedoch Starmoderator Günther Jauch (65). Für ihn ist klar: Die Kandidaten verschwiegen die Wahrheit, als sie über die Rente sprachen.

Beim TV-Triell wurde das heikle Thema Rente geradezu umschifft. In 27 Sekunden wurde dieser wichtige Themenkomplex abgefertigt. Es scheint, keiner der Drei möchte sich so kurz vor der Wahl unbeliebt machen. Dabei sei das notwendig, wenn man ehrlich ist, findet RTL-Moderator Günther Jauch. Er resümierte nach der Sendung: „Werden wir bis 70 arbeiten müssen? Ja, selbstverständlich!“

Jeder wisse das. Aber die Anwärter auf die mächtigste Position in der deutschen Politik hielten sich wage mit ihren Aussagen. Olaf Scholz (63) von der SPD erklärte immerhin zur Rente mit 70: „Nein, das schließe ich aus“. Eine Lüge? Zumindest wenn es nach der Einschätzung von Günther Jauch geht.

Auch ansonsten zeigt sich der Moderator eher enttäuscht von Scholz, Armin Laschet (60) und Annalena Baerbock (40). „So richtig gut gefallen, hat mir eigentlich niemand von den Dreien“, gibt Jauch zu und stellt fest, dass während des Triells vor allem „Erwartbares“ zur Sprache kam. Deutliche Worte hätten die Politiker jedoch vermieden. „Keiner ist mehr bereit bittere Wahrheiten zu sagen, weil sie alle Angst vor dem Wähler haben“, erkennt der „Wer wird Millionär?“-Showmaster.

Die Ergebnisse der Forsa-Umfrage unter 2500 Zuschauern, zeigten dass es durchaus einen Gewinner unter den Kanzlerkandidaten gab. Demnach kam nämlich Scholz mit 36 Prozent als Bester im TV-Duell weg. 30 Prozent waren von Baerbock überzeugt und 25 Prozent standen hinter Laschet.

Das Publikum wunderte sich unterdessen über Jauch selbst. Auf Twitter fragten sich viele, ob der Moderator Partei gegen die SPD ergriffen habe. Dass der 65-Jährige so konservativ sei, überrascht viele seiner Fans. Manche mutmaßten, dass er wohl „in CDU-Bettwäsche“ schlafe.

2 Kommentare

  1. „Auf Twitter fragten sich viele, ob der Moderator Partei gegen die SPD ergriffen habe. Dass der 65-Jährige so konservativ sei, überrascht viele seiner Fans. Manche mutmaßten, dass er wohl „in CDU-Bettwäsche“ schlafe.“ Natürlich tut er das, er ist steinreich, und für solche Leute ist die CDU / CSU nun mal da.

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