Greta Thunberg Skandalfoto: Lügt sie uns an?

Klimaaktivistin Greta Thunberg (16) postet ein Foto und sorgt damit für reichlich Wirbel. Nach monatelanger Reise nämlich ist Thunberg auf dem Heimweg – „in überfüllten Zügen durch Deutschland“, wie sie auf Twitter schrieb und dazu ein Foto veröffentlichte, dass sie zwischen ihren Koffern auf dem Boden sitzend zeigte.


Auf diesen Post reagierte am gestrigen Nachmittag die Deutsche Bahn. Demnach hatte die Klimaaktivistin nämlich doch einen Sitzplatz in dem von ihr gewählten Zug. In der Mitteilung heißt es: „Liebe Greta, danke, dass Du uns Eisenbahner im Kampf gegen den Klimawandel unterstützt! Wir haben uns gefreut, dass Du am Samstag mit uns im ICE 74 unterwegs warst. Und das mit 100 Prozent Ökostrom.. Noch schöner wäre es gewesen, wenn Du zusätzlich auch berichtet hättest, wie freundlich und kompetent Du von unserem Team an Deinem Sitzplatz in der ersten Klasse betreut worden bist. (…) Zwischen Kassel und Hamburg ist Greta Thunberg – wie die zahlreichen weiteren Fahrgäste im Zug – freundlich und kompetent vom Zugteam der DB an ihrem Sitzplatz in der Ersten Klasse betreut worden. Dort saßen nach Angaben unseres Bordpersonals bereits ab Frankfurt die Mitreisenden von Greta Thunberg.“

Diese Anmerkung der Deutschen Bahn ließ Thunberg nicht unkommentiert und erklärt, dass ihr Zug von Basel ausgefallen sei, weshalb sie im Anschluss in zwei verschiedenen Zügen auf dem Boden gesessen habe. Erst hinter Göttingen habe sie dann schließlich einen Sitzplatz bekommen. „Das ist natürlich kein Problem und ich habe niemals gesagt, dass es eines wäre.“
Stattdessen könne sie der Situation sogar etwas positives abgewinnen: „Überfüllte Züge sind ein großartiges Zeichen, weil das bedeutet, dass die Nachfrage nach Bahnreisen groß ist.“


Die Schülerin lehnt es ab mit dem Flugzeug zu reisen, weil dabei besonders viele Treibhausgase ausgestoßen werden. Über den Atlantik segelte sie sogar zweimal.