Greta Thunberg nennt sich nicht mehr Greta Thunberg

Viele dürften es nicht verstehen und tatsächlich ist es etwas ganz Besonderes: Klimaaktivistin Greta Thunberg hat ihren Namen geändert.

Auf Twitter nannte sie sich zu „Sharon“ um. Eine breite Masse an Anhängern und Kritikerin staunte nicht schlecht, bekam aber zeitnah die Erklärung für diesen Schritt:

Die britische Schauspielerin Amanda Henderson wurde in der BBC-Rateshow „Celebrity Mastermind“ gefragt, wie die junge schwedische Klimaaktivistin hieße, von der aktuell die ganze Welt spricht. Völlig entgeistert und mit großen, unwissenden Augen antwortete die Darstellerin auf die Frage, die wohl jedes Kind hätte beantworten können, mit „Sharon“.

Thunberg erfuhr von diesem Desaster und änderte prompt ihren Twitter-Namen. Es ist nicht das erste Mal, dass die Schwedin so geschickt auf Reaktionen aus dem prominenten Umfeld reagiert.


US-Präsident Donald Trump zum Beispiel twitterte erst im Dezember, dass Greta besser einmal an ihrer Wutbeherrschung arbeiten und einen guten alten Film mit einem Freund schauen solle. Die seit vorgestern 17-jährige änderte daraufhin kurzfristig ihre Biographie auf ihrem Twitter-Account und schrieb, dass sie ein Teenager sei, der an seiner Wutbeherrschung arbeite und zurzeit einen guten alten Film mit einem Freund schaue.

Auch dem brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro und seinem russischen Kollegen Wladimir Putin nahm sie auf diese Art und Weise den Wind aus den Segeln. Bolsonaro bezeichnete sie als „pirralha“ (portugiesisch für Göre) – und siehe da, übernahm Greta diese Bezeichnung für ihren Account. Und sie beschrieb sich auch mal mit Putins Worten, der der Meinung ist, sie sei ein wenig informierter Teenager.
Es wird schnell klar: Greta macht sich einen Scherz aus allem, was ihr so an Kritik entgegenschlägt. Allerdings lässt sie diese Dinge immer nur ein paar Stunden online – immerhin brauchen solche Dinge auch nicht noch mehr Aufmerksamkeit als ohnehin schon.